Dies ist die kurze Geschichte, wie ich es beinahe schaffte meine "30-Tage-keine-Schokolade"-Herausforderung in den Sand zu setzen;- indem ich was machte, was eigentlich ganz gut ist. Irgendwie.
Was tat ich? Ich zählte Kalorien. Ich habe mich gewundert, warum ich nichts abnahm und nach nachgezählt: zwischen 2800 und 3800kcal habe ich zu mir genommen. Zu mindest habe ich diese Zahlen nach "Gedächtnis-Protokoll" erstellt. Die 2800 kcal sind an sich nicht so schlimm. Angeblich habe ich einen Tagesbedarf von 3077kcal (nach PAL von 1,4 und BOCA-Index)... Doch die 3800 kcal waren einfach zu viel.
An den Lebensmitteln an sich lag es nicht. Die können alle in der Schublade "gesund" gefunden werden. Mal abgesehen von den Brötchen vielleicht, aber als einzige "große" Kohlenhydratquelle, Leistungsbringer und Kopfschmerzverhinderer wollte ich die nicht streichen. Mein Problem waren die Portionen. Die waren schlichtweg zu groß. Da mein Hungergefühl zwar vorhanden ist, aber großzügig ignoriert wird, ist das ein leichtes. Irgendwie schaffe ich es nicht "einfach" aufzuhören. (Vielleicht sollte ich mich beim Essen nicht immer Ablenken lassen...? Anderes Thema)
Also begann ich seit dem 31. Oktober den ganzen Tag kcal zu zählen. Ganz sauber mit fddb. Doch immer, wenn ich das mache (also kcal zählen), passiert folgendes: Ich esse zu wenig, weil ich Angst vor den Lebensmittel bekomme. Ausserdem scheine ich so viele kcal-arme Lebensmittel zu essen, wo ich zusätzlich noch nicht genug kcal bekomme. Und dann kommt mir regelmäßig der Gedanke: Essen! Jetzt! Hunger! Und gleichzeitig: Kcal! Böse! Nicht essen!
Das hat dazu geführt, dass ich heute mitten in der Nach aufgewacht bin, Magenschmerzen hatte und nur an Essen denken konnte. Mal ehrlich: Wie schaffen das Leute nur Monatelang durchzuhalten? Dabei habe ich zwischen 70% und 90% des Tagesbedarfs gegessen. Nicht nur das: Ich hatte richtig Luste auf Schokolade. Und dachte mir: Jetzt! Schokolade! Sofort!
Ich denke das ist ein ganz klarer Fall von: Zu wenig gegessen und der Körper schreit nach Nahrung. Ich sollte aufhören solchen Mist zu machen und einfach Essen. Und aufhören, wenn ich satt bin. Nicht kotz-übel satt, sondern schlicht "satt". Auch wenn mir die kcal-geachte einige Kilos auf der Waage gebracht hat, ist das nichts gegen das dauernde Gefühl an Essen danken zu müssen. Ich dachte von bin ich weg.
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4. November 2013
11. Oktober 2013
Der Masterplan
Ich bin jemand, der sich aus den bestehenden Ernährungskonzepten das beste rausholt und die mit der praktischen Seite verbindet. Das hat *eigentlich* ganz gut geklappt, aber wie man an den letzten Postings sehen kann ging irgendwas schief. Also muss ein neuer Plan her.
Bevor ich den neuen Plan aber erkläre, erkläre ich noch warum ich nicht einfach etwas "fertiges" nehme: Vieles ist mir zu dogmatisch oder hat politischen Hintergrund (wie veganische oder vegetarische Ernährung) oder ich kann mir nicht vorstellen dies auf Ewig durchzuhalten (Paleo) oder es ist mir in der täglichen Nahrungsversorgung unpraktisch (LCHF). Nicht falsch verstehen: Alle diese Ernährungsformen können helfen gesund zu leben... Nur passen sie direkt nicht zu mir.
Eins haben die eben erwähnten Ernährungsformen gemeinsam, sowie die aller meisten Diätformen - Bis mir jemand das Gegenteil behauptet sage ich alle - etwas gemeinsam: Das streichen von (Industrie-)Zucker. Ich denke das Schokolade vieles einfach kaputt machen kann. Nicht nur durch die Hohe Kcal-Dicht pro Gramm, sondern auch die allgemeine Wirkung von Zucker; wie ich sie gerade in meinem Körper spüre (verdammter Käse, warum habe ich mir das angetan!?!)
Der Masterplan sieht so aus:
1. Keine Schokolade.
Diese klingt hart und soll die einzige sein, die keine Ausnahme hat. Das brechen dieser Regel wird einen neuen Crash zur Folge haben und in der kommenden Zeit eher schwierig werden - aber es hat schon mal geklappt... oder es war der Grund warum es gecrashed ist.
2. Dreimal die Woche Sport
Momentan ist das zwar Quälerei, aber so bleibe ich wenigsten dabei und merke wofür ich das mache. Zusätzlich darf gerne Bewegung an frischer Luft passieren. Ausnahmen für diese Regel sind: Familienfeiern, Frauen* [ :) ] und Krankheiten **.
3. Trinken nicht vernachlässigen
Manchmal glaube ich das Hunger und Trinkgefühl zu verwechseln. Da Wasser keine Kalorien hat (bzw vernachlässigbar wenige) kann hier ruhig öfter zur Flasche gegriffen werden: In der Praxis steht immer in meiner Nähe eine Flasche Wasser. Immer.
Edit: Auch kein Alkohol. Alkohol ist böse und sollte eigentlich nie getrunken werden. Alkohol vergiftet den Körper und lässt dafür andere Prozesse ruhen.
4. Keine Zwischenmahlzeiten
aka "iss nur wenn du Hunger hast". Zwischenmahlzeiten sind das dämlichste was man machen kann: Entweder man hat Hunger und isst oder man hat keinen und isst nicht. Dazwischen gibt es nichts was Sinn machen würde, sondern nur Kalorien bringt.
5. Proteine
Die Ernährung soll hauptsächlich aus Proteinen bestehen. Die helfen dem Muskelaufbau und können zur Not vom Körper in Zucker umgewandelt werden. Wobei auch auf eine gute Fettzufuhr zu achten ist, da diese besser satt machen.
Auf Kcal-Zählen oder ähnlichem verzichte ich erstmal, damit ich diese Punkte wieder sicher drauf habe und meinen Körper quasi "resetten" kann.
* Diese Ausnahme wurde bisher tatsächlich nur einmal genutzt.
** Diese Dreimal
Bevor ich den neuen Plan aber erkläre, erkläre ich noch warum ich nicht einfach etwas "fertiges" nehme: Vieles ist mir zu dogmatisch oder hat politischen Hintergrund (wie veganische oder vegetarische Ernährung) oder ich kann mir nicht vorstellen dies auf Ewig durchzuhalten (Paleo) oder es ist mir in der täglichen Nahrungsversorgung unpraktisch (LCHF). Nicht falsch verstehen: Alle diese Ernährungsformen können helfen gesund zu leben... Nur passen sie direkt nicht zu mir.
Eins haben die eben erwähnten Ernährungsformen gemeinsam, sowie die aller meisten Diätformen - Bis mir jemand das Gegenteil behauptet sage ich alle - etwas gemeinsam: Das streichen von (Industrie-)Zucker. Ich denke das Schokolade vieles einfach kaputt machen kann. Nicht nur durch die Hohe Kcal-Dicht pro Gramm, sondern auch die allgemeine Wirkung von Zucker; wie ich sie gerade in meinem Körper spüre (verdammter Käse, warum habe ich mir das angetan!?!)
Der Masterplan sieht so aus:
1. Keine Schokolade.
Diese klingt hart und soll die einzige sein, die keine Ausnahme hat. Das brechen dieser Regel wird einen neuen Crash zur Folge haben und in der kommenden Zeit eher schwierig werden - aber es hat schon mal geklappt... oder es war der Grund warum es gecrashed ist.
2. Dreimal die Woche Sport
Momentan ist das zwar Quälerei, aber so bleibe ich wenigsten dabei und merke wofür ich das mache. Zusätzlich darf gerne Bewegung an frischer Luft passieren. Ausnahmen für diese Regel sind: Familienfeiern, Frauen* [ :) ] und Krankheiten **.
3. Trinken nicht vernachlässigen
Manchmal glaube ich das Hunger und Trinkgefühl zu verwechseln. Da Wasser keine Kalorien hat (bzw vernachlässigbar wenige) kann hier ruhig öfter zur Flasche gegriffen werden: In der Praxis steht immer in meiner Nähe eine Flasche Wasser. Immer.
Edit: Auch kein Alkohol. Alkohol ist böse und sollte eigentlich nie getrunken werden. Alkohol vergiftet den Körper und lässt dafür andere Prozesse ruhen.
4. Keine Zwischenmahlzeiten
aka "iss nur wenn du Hunger hast". Zwischenmahlzeiten sind das dämlichste was man machen kann: Entweder man hat Hunger und isst oder man hat keinen und isst nicht. Dazwischen gibt es nichts was Sinn machen würde, sondern nur Kalorien bringt.
5. Proteine
Die Ernährung soll hauptsächlich aus Proteinen bestehen. Die helfen dem Muskelaufbau und können zur Not vom Körper in Zucker umgewandelt werden. Wobei auch auf eine gute Fettzufuhr zu achten ist, da diese besser satt machen.
Auf Kcal-Zählen oder ähnlichem verzichte ich erstmal, damit ich diese Punkte wieder sicher drauf habe und meinen Körper quasi "resetten" kann.
* Diese Ausnahme wurde bisher tatsächlich nur einmal genutzt.
** Diese Dreimal
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