Montag, 24. August 2015

Lebensausfüllung Fragezeichen

Heute war mal wieder schwimmen. Herrlich. Da konnte ich mir wieder anhören, wie toll der Urlaub war und welche irren (Programmier-)Projekte wieder anstehen und wie wenig Zeit doch bleibe. Dann kam die Frage des Tages: "Wie schlägst du dir so die Zeit um die Ohren."

Ich habe ehrlich zusammengefasst: "Ich arbeite, mache Sport, Schlafe und Esse." Seine Antwort: "Das klingt nicht sehr erfüllend, würde mir nicht reichen." Ich wusste darauf keine Antwort, nichts entgegen zusetzen. Er fuhr fort: "Ich will noch viel lernen und viel Wissen." Das will ich auch. Doch mein Wissen ist nichts, was man nachlesen kann.

Nichts kann das Gefühl ersetzen 30 Liegestützte zu können. Nichts das Gefühl des Muskelkaters. Nichts ersetzt das Gefühl einen Körper zu erhalten, der immer stärker wird; der einen neuen (persönlichen) Bankdrückrekord aufstellt.

Dagegen kann man lesen, was man will. Das Gefühl dazu erhält man nie.

Ja. Das kann zu wenig sein, aber durch meine Nicht-Auto-Erfahrung am Anfang des Jahres musste ich Prioritäten setzen. Diese Prioritäten habe ich immer noch - es ist anstrengend; aber der Gefühl ist geil.

Samstag, 22. August 2015

Thmensuche

So. Wieder mal was schreiben. Irgendwas inhaltlich tolles. Was faszinierendes. Vielleicht eine Geschichte mit Ironie. Oder ein Erfahrungsbericht. Irgendwas, was ich getestet habe? mhm... Ideen sind da. Dann kommt der erste Absatz.

Dann ist das Pulver verschossen. Aber niemand liest Artikel, die nur einen Absatz lang sind, die nicht aus "bin krank, komme später" bestehen. Ist das Thema nicht interessant genug? Nein, nein... meine wirren Gedanken-Konstrukte. Ich setze zu viel vor aus. Also nochmal revidieren, nochmal schreiben und nochmals Anpassen, auf das es nicht absolut verwirrt klingt.

Nochmals gegenlesen. Habe ich früher nie gemacht. Im Moment sollte ich das, damit ich nicht zum xten Mal schreibe, dass es mir scheiße geht und nix funktioniert oder ein Text herauskommt, welches am Ende absolut kein Sinn macht. Deswegen möchte ich diesen kurzen Artikel mit drei Sachen beenden:

1) Ich habe mir die Aufgabe gestellt meine Regeneration zu verbessern, Gewicht zu verlieren und endlich wieder in eine normale Form zu kommen.

2) Ich beschäftige mich, Sudda sei "dank", mit dem Thema "Zuckersucht" und deren Auswirkungen.

3) Ich werde demnächst mal gucken ob die "angefangenen und abgebrochenen" Entwurfs-Artikel zu irgendwas tauglich sind.

Bis dahin: Schönes Wochenende

Donnerstag, 20. August 2015

Nix ändert sich...

...es dümpelt vor sich hin. Nichts passiert. Das Gewicht... naja... okay... ich fresse zu viel. Der Antrieb für Abnahme ist weg. Der Sport macht mir viel Muskelkater, manchmal lasse ich ausfallen. Die Gründe für die Abnahme sind echt nicht mehr da.

Okay. Eine neue Schwimmbrillle habe ich, damit macht das Schwimmen wieder Spass. Ist aber voll anstregend. Bin ich schon wieder im Übertraining? Och menno... Was ist nur los.

Mittwoch, 12. August 2015

Sportliche Tätigkeiten: Schwimmen

Aus irgendeinem irrwitzigen Grund macht mir schwimmen gerade Spass und aus einem noch irwitzigeren Grund habe ich mir gedacht: "Och... kommt... lernste halt mal kraulen" Und wie es sich so ergibt, kenne ich doch glatt eine Schwimmtrainerin die mir das beibringen kann. Sachen gibt es. (Ich dachte immer ich könne kaum noch mehr Leute kennen lernen, die "praktisch" sind - aber das Schwimmtrainer und Rennfahrer drunter sind, hätte ich nicht gedacht.)

Wie das Leben so spielt. Die Motivation stammt von den montäglichen Schimmstunden mit Freunden. Leichtes schwimmen hin und her. Ich werde zwar immer besser - aber ich bin noch Recht langsam. Theoretisch logisch: Ein Panzerschiff ist schneller, als ein Motorboot, wurmt mich aber trotzdem. Mit dem/der anderen kann ich da schon mithalten oder auch mal überholen.

...das gilt aber nicht, wenn die Langsamen nicht da sind und die "fitten" einfach mal Gas geben. Da gucke ich blöd hinterher und dann kommen sie mir entgegen. Da ist echt erstaunlich in wie weit sich das "Training" in der Gruppe von anderen Abhängig macht;- ein unmotivierter Trainingspartner kann das ganze Training schlapp machen.

Was soll dieser Artikel sagen? Eigentlich nichts.

Montag, 10. August 2015

Ein halber Gedanke zum Thema "Sport als Therapie" und dessen Umsetzung in Kliniken

Ein guter Bekannter von mir ist einer psychatrischen Klinik gewesen. Inzwischen wohnt er in eine Art betreutem wohnen, aber das so am Rande. Er war/ist wegen tiefer Depression in Behandlung. Während einer Unterhaltung von uns beiden kam folgendes heraus:

Die Ärzte empfehlen regelmäßigen Sport, bevorzugt Joggen. Das baut Stress und Hromone (oder so) ab und macht den Kopf frei - also ziemlich perfekt. Nur gibt es da ein Problem bei der Sache: Den "Kunden" wird es nicht beigebracht. Es gibt wohl zwar eine Art Jogging-Kurs, aber der ist wohl vorn Arsch - Grundlagen vom laufen werden nicht erklärt.

Ja. Es gibt gewisse Grundlagen, auch beim Laufen. Aber bis zu 5km ist das eh Nebensache. Wenn es das Ziel ist 3-4 mal pro Woche je 30 bis 40 Minuten zu joggen, was für "normale" Leute schon eine Art Herausforderung darstellt, dann sollte das für Leute, die gerade so mit dem Leben klar kommen (oder gar nicht aus dem Bett wollen), eine riesige Hürde sein. Insofern halte ich den "Tipp" "Laufen Sie regelmäßig" etwa so sinnvoll, wie einem fetten Menschen zu sagen: "Iss halt weniger!" -- technisch gesehen korrekt, in der Umsetzung eher nicht zu gebrauchen.

Besser wäre es den Patienten Hilfsmittel an die Hand zu geben, damit sie ihren Trainingsplan einhalten können. Je nach Typus müsste das ggf. etwas anderes sein. Der eine braucht die Zielfixierung, dem anderen bringt man bei an drei Tagen in der Woche exakt bei der Zeit loszulaufen. Man könnte ihnen auch lehren ein Trainingstagebuch zu schreiben oder mit neuen Schuhen belohnen beim ersten 5 km Lauf. Es gibt so viele Möglichkeiten, die Leute zu unterstützen wenigsten raus zu gehen... aber nein. Es wird scheinbar nicht gemacht. Ich denke ein 4-Wochen-Crashkurs dürfte bei sowas effektiver (oder zu mindest vorbeugender) sein, als weitere Pillen.

Freitag, 7. August 2015

"Körperpflege" - mal anders Definiert

Wenn im allgemeinen Sprachgebrauch das Wort "Körperpflege" fällt, dass sind dabei Cremes, Wasser, Seife, Duschen und Baden gemeint. Ein alter Körper muss gepflegt werden. Ein bisschen Schminke drauf und dann geht das wieder.

Mein persönlicher Begriff von "Körperpflege" allerdings geht ein Stückchen weiter. Wenn ich daran denke Schminke auf verrunzelnte Haut zu klatschen und diese dann für "gepflegt" zu erklären, wird mir ganz anders. Es scheint so, als wäre es in Ordnung auf verrosteten Metall immer neue Farbe draufzu malen - sieht schön aus; ändert aber nichts an dem eigentlichen Problem. Theoretisch müsste der Stahlträger ausgetauscht werden.

Zugegeben ist das bei der menschlichen Haut eher schwer. Durch Chirugie ist es möglich zu mindest einige Teile zu verschieben (zum Beispiel vom Hintern ins Gesicht) aber im großen und ganzen wird das aber nichts. Besser wäre es doch den Metall gar nicht erst rosten zu lassen?

Ich denke ja. Dies schafft man allerdings nicht mit MakeUp und langen Duschen - nur Training ist das entscheidend. Deswegen gehört das bei mir zu dem Punkt "Körperpflege" hinzu. WIe seht ihr das?

Dienstag, 4. August 2015

Keine Gedanken um das Essen machen - das hat was!

Ich befinde mich langsam wieder in der Spur. Gott sei Dank habe ich gerade viel Arbeit, was es nicht erlaubt über mich nachzudenken;- auch mal schön.

Ich habe den regelmäßigen Sport um Fahrrad fahren ergänzt, jeden Tag 20 Kilometer. Sofern es nicht gerade brutal windet und regnet;- typisch deutscher Sommer halt. Dazu regelmäßiges schwimmen und Kraftsport. Das finde ich gut. Nur die Regeneration ist nicht so pralle. Ich versuche mehr zu schlafen und das richtige Zeug in mich zu stopfen:

Ich experimente mit zusätzlichen Multivitamintabletten (Wirkung durchaus spürbar), Omega 3 Tabletten (ich bilde mir ein, dass die Knie nicht mehr so wehtun) und BCAA (weil... ichs kann) Manche würden mir jetzt, zu Recht, vorwerfen es sei geine ausgewogene Ernährung und allgemein sehr schlecht.

Mir aber tut der Ansatz sehr gut zu sagen: Ich betrachte mein Essen in  erster Linie als nützlich und dann erst als Genuß. Somit versuche ich die Zucker-Sucht zu bekämpfen. Essen soll kein Spass machen, essen soll funktionieren - und da ich alle Vitamine und Mineralstoffe mit Pillen abdecke, brauche ich mir erstmal und den restlichen Kram keine Gedanken machen. Keine Gedanken um das Essen machen - das hat was!