Dienstag, 29. April 2014

[Buchrezension] WENIGER! So entmüllen Sie Ihr Leben

Halt! Nicht abschalten! Ihr lest richtig! Jetzt folgt eine Buchrezension über... äääh... ein Buch.

Das im Titel genannte Buch habe ich ursprünglich als Geburtstagsgeschenk für jemanden gekauft. Ich hatte irgendwo im Internet (beste Beschreibung ever!) etwas über den Trend des Minimalismus gelesen und fand das irgendwie witzig. Der Sinn dahinter: Man reduziere den Besitz aller Gegenstände auf das Minimum, was man wirklich benötigt. Die Hardcore-Leute beschränken sich dabei auf maximal 100 Dinge. (Ob jetzt Sockenpaare als "eins" gezählt werden oder als zwei Gegenstände gezählt werden, ist mir nicht ganz klar...)

Und wenn ihr jetzt gerne mehr über die 100 Dinge erfahren wollt, dann... kauft euch das Buch nicht. Da steht etwa genauso viel Information darüber drin, wie in dem ganzen Absatz. Aber um fair zu bleiben: Das war auch nicht die Intension des Schreibers. Die liegt im Grunde darin zu sagen: Schmeiß alles weg, was du nicht brauchst und verkaufe anderen Menschen dabei, dass es dir noch gut geht. Dieser Satz klingt irgendwie böser, als er sein sollte; aber er beschreibt die Situation ganz gut in dem Buch.

Stellt euch vor, ihr ladet eure Freunde ein, die euch dabei helfen sollen die Inhalte von euren Schränken auszuräumen und vor euch hinzuwerfen und dann in Kartons zu verpacken. Die Kartons kommen weg und ihr lebt 30 Tage aus den Kartons. Alles was sich nach 30 Tagen noch in den Kartons befindet kann weg.

Aus diesem Inhalt bestehen in etwa die ersten 15 - 20 Seiten. Die restlichen 100 Seiten bestehen aus "wie ich andere dazu bringe mich nicht verrückt zu halten" und "wenn Sie das Prinzip verinnerlicht haben, geht es von alleine" Toll!

Die Grundidee von Minimalismus finde ich großartig. Ich selbst habe das gemacht - allerdings mit Dingen, die ich ein Jahr nicht benutzte; meine Fresse war das viel Zeug. Aber es war unheimlich befreiend es los zu werden. Vieles habe ich einfach verschenkt oder direkt weggeschmissen. Jetzt wird meine Wohnung als "spartanisch" beschrieben. Und ich finde es toll. Kein überflüssiger Gegenstand und alles ist einfach hell. Jeder Gegenstand hat seinen Platz.

Leider kommt dieses Gefühl in dem Buch nicht auf - es klingt alles eher dämlich. Das eigentlich praktische steht ganz vorne und wenn man was genauer lesen will ist das Kapitel auch nach einer Seite schon zu Ende. Ja. Manche Kapitel haben genau eine Seite. Manche sogar nur 3/4. Würde man die Schriftgröße auf eine normale Größe schrumpfen, hätte man die Qualität und Länge eines Schüleraufsätzen - gepaart mit Werbung seiner eigenen Event-Reise-Firma. (Irgendwas bekanntes... Was mir wieder entfallen ist.)

Da dies eine Buchrezension und keine Ideenrezension ist (übrigens kann man die ersten paar Seiten locker überspringen, wenn man die Rückseite gelesen hat;- es ist genau das selbe) bleibt mir nur eins zu sagen: Ich entlaste mich von Ballast in dem ich das Buch seiner Bestimmung zu führe: Verschenken.

Montag, 28. April 2014

Es ist besser, als nichts.

Nachdem ich gestern bereits andeutete, dass ich in den 6 Wochen Sportabstinenz nachgedacht habe. Was der Hintergrund war, versuche ich mal in diesem Artikel aufzuschlüsseln. Vielleicht kann jemand das nachvollziehen.

Ich dachte ich wäre ein Mann, der einfach nicht so schnell aufgibt. Ein Mann, der sein Ziel verfolgt, bis er es erreicht. Dem scheint nicht so. Vor über 2 Jahren meldete ich mich bei McFit an und trainierte wie ein Blödmann. Nach und nach kamen meine Lieblingsübungen zum Vorschein und Übungen, welche ich lieber lassen sollte, da sie meine Schulter unterm Strich mehr ruinieren, als helfen. Jeden Falls sammelte sich ein riesiger Batzen an Wissen an. Das ist bei mir normal. Über alles, was mich interessiert, sammel ich viel wissen an und fange irgendwann an klug zu scheißen.

Neben den verschiedenen Übungen, Intensitätstechniken, für und wieder Cardio, Regenerationszeiten und optimale Trinkversorgung, sowie optimale Übungszeiten, sammelte ich auch Wissen über Ernährung. Als Basis jedes Bodybuilders sollte Protein die Grundlage sein. Am besten intravenös und nur in flüssiger Form ohne das störende Fett Drumherum, was sich "Steak" schimpft.

Im Februar habe ich 2 Jahre dieses Wissen gesammelt. Bin dreimal die Woche zum Training. Habe soziale Kontakte beiseite geschoben, dass ich trainieren konnte (was ein Kapitel für sich ist, ich aber in erster Linie Konsequent und in zweiter Linie erst für seltsam halte) Und nach zwei Jahren stehe ich auf der Waage: Nichts. Es hat sich Gewichtstechnisch absolut gar nichts getan. Nach zwei Jahren könnte man doch meinen, 30 kg wären möglich gewesen. Nichts. Das selbe Gewicht. Okay, das Maßband zeigt eine kleinere Zahl an - aber nicht wirklich was ich mir erwünscht hatte.

Und ausserderm hat sich der Umfang des Bauches auch nicht wirklich geändert - seit 1,5 Jahren. "Und nun?" habe ich mich gefragt. "Was hast du vor?" Und meine Antwort zu mir selbst: "Ich weiß es nicht." Dann Sprach ich mit vielen Menschen. Unter anderem mit Leuten, die es geschafft hatten (und ich von Anfang an kannte):

"Du musst die Ernährung in den Griff kriegen."

Dies war der Satz, den alle so oder so ähnlich sagten. Und langsam ratterte es in mir: "2 verdammte Jahre. 2 Jahre. Richtig viel wissen. Warum kriegst du deine Ernährung nicht in den Griff?" Darauf wusste ich keine Antwort und ich verlor die Lust an dem Projekt "fit", was jetzt höchstens auf dem Papier noch wichtig war;- wegen Gesundheit und so. Aber was soll es? Was nicht geht, das geht nicht.

So ging es Wochenlang. War ich die ersten 3 Wochen wirklich krank und würde meine Herz gefährden, so waren die letzten 3 Wochen Faul. Ich hatte einfach keine Lust dahin zu gehen - es bringt ja eh nichts, wenn die Ernährung nicht stimmt.

Die Ernährung habe ich immer noch nicht im Griff. Ich weiß auch nicht genau, wo ich sie anpacken sollte. Eine Freundin von mir, die quasi gar nicht wiegt, hat mich darauf gebracht, wie ich es angehen sollte: Zurück zu meinen Wurzeln. Zurück zu dem was ich als klug, funktionstechnisch und gesund ansehe: Paul McKenna. Im Umkehrschluss: "Iss langsam und höre auf, wenn du satt bist"

Diese Regeln finde ich gut. Ich glaube mich daran halten zu können. Durch diese Motivation kam meine andere Motivation zurück. Langsam aber sicher kam dieses Kribbeln in den Fingern, Gelenken und Knochen zurück. Dieses Gefühl Gewicht zu heben. Den inneren Druck zu spüren. Diese masochistische Ader. Egal ob es langfristig was bringt: Kurzfristig bringt es mir das Gefühl, dass mein Körper funktioniert. Das ich ihn belasten kann.

Ich habe keine Ahnung ob mein jetziges Vorgehen hilft. Ich habe keine Ahnung ob es was bringt. Ich habe keine Ahnung wie lange ich das durchhalte. Ich habe keine Ahnung wohin ich wirklich gehen sollte. Doch eins weiß ich: Es ist besser, als nichts.

Sonntag, 27. April 2014

Schmerz und Augen

6 Wochen. 6 verdammte Wochen. 6 verdammte Wochen ist es her, dass ich eine wirklich richtige Trainingseinheit gemacht habe. So richtig bis zum Ende. So richtig brutal. So richtig... ich.

Heute war ich wieder da. Gott, habe ich es vermisst. Dieses Gefühl in der Brust. Dieses Gefühl in den Armen. Dieses... Gefühl. Ich merke meine Körperteile einfach. Ich merke, dass sie arbeiten. Ich denke in diesem Falle bin ich doch sehr masochistisch angelegt. Ich liebe es, wenn es nicht nur brennt. Ich liebe es, wenn es weh tut. Ich merke das Gefühl 3 Tage später. Ich mag es zu merken, dass ich trainiert habe. Ich liebe riesige Gewicht, vor den anderen zurückschrecken. Ich liebe diese Anstrengung in mir, wenn sich das Gewicht bewegt.

Auch heute war es nicht anders. Ich liebe dieses Gefühl. Dieses Gefühl von... vielleicht ist es eine Art Kontrolle über meinen Körper, den ich woanders nicht habe. Doch ich hatte das Gefühl, dass Augenpaare mich durch die Hallen folgten. Alle Leute schienen mir hinterher zu gucken. Haben die das immer schon gemacht? Warum fällt mir das gerade jetzt auf? Warum stört es mich gerade jetzt?

Vielleicht liegt es daran, dass ich realisiere, dass ich einfach riesig bin. In Höhe und Breite. Das ich das Gefühl vermittel ich würde einen Raum ausfüllen durch meine Anwesenheit. Diese Außendarstellung passt nicht wirklich zu mir. Ich weiß nicht mehr ob ich das wirklich will.

Das war übrigens ein Grund warum ich 6 Wochen nicht da war. Ich habe mir Zeit zum nachdenken genommen. Was man sicher an den Texten merkt.

Freitag, 25. April 2014

Gibt es vielleicht ein Thema, über das ihr was lesen wollt?

Ich könnte jetzt was erfolgreiches, emotionales und tolles schreiben von Taten, die ich tat und von Dingen, die ich tue und von Sachen, die ich machte:


  • 15 Kilogramm Abnahme
  • Sportliche Höchstleistung
  • Endlich mal kein "Bla bla" auf diesem Blog
  • Freude über das schöne Wetter
  • Aussenaktivitäten
  • Urlaub
Aber: Nichts. Absolut nichts. Sorry. Ich habe auch kein neues Buch geschrieben oder geheiratet oder bin ein Marathon gelaufen. Bei mir ist gerade tote Hose und ich werde mich heute motivieren wieder zu McFit zu gehen. Ohne Plan. Einfach mal wieder just for fun sinnlos viel Gewichte.

Gibt es vielleicht ein Thema, über das ihr was lesen wollt?

Mittwoch, 23. April 2014

"Fit" nicht nur im Körper

Ich bin schon seit langer Zeit der Meinung, dass zu einem gesunden Körper auch einer gesunder Geist gehört. Doch wie ich feststellen musste, ist das anders herum. Ein gesunder Geist produziert einen gesunden Körper.

Und an diesem Arbeite ich gerade. Dafür lasse ich auch mal das sportliche Hinter runter fallen. Aber dazu später mehr. Noch in der Realschule hat mein Lehrer gesagt: "So wie es in deinem Kopf aussieht, so sieht es auch in deinem Kopf aus" Ich habe damals nicht verstanden was er meinte. Ich trug damals sehr langes Haar. Schulterlanges Haar. Und das als Mann.

Heute trage ich kurze Haare. Sehr kurze. Und das als Mann. Mein Bart allerdings neigt ab und zu dazu chaotisch zu werden. Dann allerdings werden die Haare auch mit länger. Wie ich feststellen musste, kann ich alleine an meinen Haaren meinen geistigen Zustand ablesen. Je länger die Haare sind, desto länger war ich geistig nicht auf der Höhe.

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig krank: Aber mit "auf der Höhe" meine ich "fit". Okay. Auch dieser Begriff ist sehr Deutungsschwanger. Formulieren wir es anders: Stellt euch vor ihr wärt schlecht drauf, müde, überfordern (ohne zu wissen das ihr überfordert sein), hart am Limit der Belastbarkeit, gestresst (und merkt es nicht) und prinzipiell wäre eine große, lange Pause angebracht.

Ich neige dazu meine innere Zerstreutheit in mein äußeres zu packen. Wenn es der Körper nicht mehr ist, dann wird es die Wohnung. Doch ich habe eins erkannt: Es geht auch rückwärts. Der Prozess, der alle "nach außen" drängt, kann manuell angesteuert werden. Wenn ich mich bewusst dafür entscheide etwas zu ändern, so stößt das mehrere Sachen an. Ich denke das ist bei vielen Menschen so.

Bei der Recherche für ein Geburtstagsgeschenk bin ich über das Thema "Minimalismus" gestolpert. Ich meine dabei nicht die Kunstrichtung, sondern einen bestimmten Lebensstil. Es gibt einen Trend, bei dem Menschen mit weniger als 100 Sachen leben. Da sind alle Klamotten, DVDs, Bücher, Bestecke, Schränke und Möbel mit eingerechnet! Bei der Rezension über solche Bücher habe ich etwas spannendes entdeckt (seit ihr noch da?): Vieles, was dort geraten wird, habe ich während des Umzuges getan oder ganz automatisch in die Planung der Wohnung umgesetzt: Wenige Dinge an den richtigen Plätzen. Nur wenn jeder Gegenstand einen Platz hat, dann darf er bleiben. Ansonsten fliegt er raus.

Gestern habe ich die Küche umgeräumt. Ich habe duzende Messer, Gabeln, Löffel... aber keine Geschirrspüler. Insofern muss ich die Bestecke gleich nach der Benutzung abwaschen. Wenn nun einfach keine Besteck da ist, kann es sich nicht stapeln und dreckig rumliegen - das restliche Geschirr steht in einem anderen Schrank. Total toll.

Ich denke langsam kriege ich Ordnung in meinen Kopf.

Ach ja: ich wollte noch eine Sache über Sport erzählen: im Moment habe ich keine Lust darauf. Früher habe ich das als Fluchtmöglichkeit gesehen. Heute.. naja... "Leben" halt.

Dienstag, 22. April 2014

Fette Fete: "Kontaktgrill und fettfreies Braten"


Hui. Ja. Ich nochmal in dieser Parade. Einfach dadurch, dass ich eine große Themenvielfalt hatte. Dieses mal geht es um den Kontaktgrill und seine Verwendung.

Nachdem ich beim letzten Paraden-Beitrag darum gebeten habe, dass Fleisch Fleisch sein zu lassen und gutes Fleisch zu kaufen, da gutes Fleisch sehr gut schmeckt und absolut keine Soßen braucht, handelt dieser Post quasi um die Zubereitung.
Meines Erachtens gibt es kaum was besseres als ein Stück Fleisch auf einem einigermassen guten Rostgrill mit echtem Feuer. Aber: Nicht jeder hat das Vergnügen eines Gartens (und/oder ist ganz froh die Arbeit nicht zu haben) Daher "muss" man auf elektronisch umsteigen, wenn man grillen möchte. Auf der einen Seite gibt es die normalen Elektrogrills mit Wasser zur Spiegelung der Hitze auf der anderen Seite gibt es die Kontaktgrills.

So ein Kontaktgrill ist eine Art Waffeleisen für Fleisch. Fleisch drauf. Deckel zu. Warten. Warten Warten. Aufmachen. Verbranntes Fleisch entfernen. Und wieder von vorne beginnen. Der Vorteil liegt definitiv in der Reinigungsfähigkeit. Während bei einem herkömmlichen Grill jede kleinste Stange im Rost einzeln gesäubert werden muss, kann bei einem (guten) Kontaktgrill die Grillfläche entnommen werden und in die Spülmaschine. Oder halt schnell mit einem Fetttentferner drüber (das kriege selbst ich hin... also....)

Der nächste Vorteil: Gleichmäßigkeit. Das Fleisch wird von oben und unten gleichmäßig gegrillt und wird dadurch viel besser durch. Doch all dem Jubel zu trotz: Ich möchte mal auf die Überschrift zurückkommen.

"Fettfrei" ist die ganze Grillerei nämlich nicht. Zwar müssen keine extra Fett- oder Ölelemente genutzt werden, damit es brät; aber das Fett muss aus dem Fleisch kommen. Daher ist es wichtig nicht gerade das magerste vom mageren zu nehmen (gutes Huhn reicht aber schon), da sich das Fleisch und die Kontaktflächen sonst vereinen.

Ich hoffe dieser Beitrag hat geholfen, dass ihr mal dem Kontaktgrill eine Chance gebt - zu mal dieser auch in der normalen Küche verwendet werden kann; da die Rauch- und Geruchsentwicklung ähnlich der von normalen Pfannen ist!

Sonntag, 20. April 2014

Dreck und Vergangenheit (Achtung! Kleiner Seelenstrip!)

Wie man mitbekommen haben könnte, bin ich umgezogen (Yeah!) Und wie ich so bin, habe ich mir vorher Gedanken gemacht, wie es aussehen soll und warum manches so ist, wie es ist. Beispielsweise ist der Raum hell. Helle Töne an den Wänden, helle Möbel. Heller Boden. Keine vollgestellten Möbel. Keine schweren Möbel. Kaum Gegenstände und so weiter und so weiter.

Dies ist das komplette Gegenteil von dem improvisierten Wohnungsverhältnis von vorher bei meiner Oma.  Dort war alles dunkel, voller schwerer Möbel und absolut nicht so geplant, wie ich es wollte. Eigentlich sollte ich ja in ein anderes Zimmer der Wohnung gehen, aber dann kam das Leben dazwischen und mein Vater und meine Schwester musste irgendwo untergebracht werden. So habe ich zurückgesteckt und ging in das Wohnzimmer und pflanzte dort irgendwie Bett und Schreibtisch rein.

Es braucht nicht viel, um sich vorzustellen, dass ich da drein blöd wurde und absolut keinen Bock mehr hatte irgendwas zu machen. Jetzt kann ich sogar ganz gut sagen: Meine Regelmäßigkeit beim Sport war eine Flucht aus diesen Räumlichkeiten, wo vieles von vorn erein dreckig war und dann mein Zeug dazu kam. Ich war also in einem Raum, der schon vollgemüllt war und dann kam noch mein Zeug rein. Zusätzlich hatte ich noch das Gefühl nicht alles machen zu können, was ich wollte - so entstand eine Art Messiverhalten, dass mir komplett bewusst war und ist.

Unter diesen Umständen wurde der eh schon zugestellte Raum immer mehr zugestellt. Immer mehr Müll flog durch die Gegend und immer mehr un-behagen stellte sich ein. So viel, dass ich einfach keine Lust hatte sauber zu machen. Um mir das Gefühl von Sauberkeit zu geben, hätte ich alles rausschmeißen müssen. Und mit alles meine Ich alles. Jeder Stuhl, jeder Tisch, jeder Schrank, der Teppich, die Kronleuchter... einfach alles. Und so resignierte ich davor und lies es sein. Komplett.

Das hört sich sehr brutal an. Das dürfte es auch gewesen sein. Doch ich ahne mich auf einem guten Wege, da ich weiß das ich es jetzt anders mache: Ich kann von vorne rein alles selbst gestalten. Ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen. Ich habe Gegenstände aussortiert und schmeiße großzügiger Weg. Ich mache alle Teller sofort sauber. Ich wische Staub. Ich putze feucht durch. Eben weil es meins ist.

...und wenn dann ein gewisser Mensch beim Osteressen mir an den Kopf wirft, ich wäre noch nicht bereit zur "sauberen" Wohnung. Dann erzähle ich ihm genau das. Und dann sieht er es ein, das Möbel, die von Telefonbüchern von 1970 gehalten werden (sic!), einfach saublöd sind.

Langsam merke ich, wie ich "zurück" komme. Ich merke, dass ich geistig fitter werde und mein Zwei-Jahres-Tief des Sports soweit überwunden habe, dass ich gestern wieder los war. Und das allerwichtigste: Ich habe wieder kurze Haare. Ich denke jetzt wird es besser.

Samstag, 19. April 2014

Le filosfisch pfoto


Ich bin mir nicht klar, was dieses Bild mir sagen soll. Aber irgendwie bringt es mich zum nachdenken.

Mittwoch, 16. April 2014

Fette Fete – Blogger feiern ein Grillfest -- "Meine Essgewohnheiten auf dem Grill"


"Gebt mir früh genug Bescheid, damit ich rechtzeitig anfangen kann und was ordentliches schreiben kann!" Also habe ich heute (für euch: Gestern) den Vorschlag bekommen Morgen(für euch: Heute) einen Artikel über das Thema "Meine Essgewohnheiten auf dem Grill" in der Blogparade "Fette Fete"

Hier geht es jetzt um... naja.... mich. Im Artikel am 22. April kommt dann von mir noch ein Beitrag zu der Blogprade. Meine Themenvorschläge waren ja wohl doch ganz gut. Aber zurück zu den Essgewohnheiten. Die sind verdammt einfach. Und mit "verdammt einfach" meine ich: Manche fragen sich, wie ich das so eigentlich essen kann?!?

Ich lasse nämlich alle Soßen weg. Alle. Kein Ketchup. Kein Mayo. Nix. Dafür aber wähle ich sehr gutes Fleisch aus und ein wenig Weißbrot. Alleine das Fleisch, sofern es ein richtig gutes ist, hat an sich schon so viel Geschmack, dass man es nicht noch mit Soßen "verfeinern" muss. Und ja: Ich werfe jedem vor, wenn er oder sie "unbedingt" Soßen braucht, dass das Fleisch einfach verdammt schlecht ist.

Man darf hier natürlich kein 2 Euro-Tiefkühl-Kram nehmen. Oder gar Kühe, die eher zäh, denn fleischig sind. Hier zählt alleine die Qualität des Fleisches und dann ist sogar der Zeitpunkt der Entnahme vom Grill relativ egal. Wenn es außen schwarz ist, dann ist es noch gut. Dann ist es essbar bis zu einem bestimmten Grad.

Sorry, dass es so langweilig, aber ich empfehle einfach mal: Lasst die Soßen weg. Lasst die Beilagen weg. Nehmt ordentliches Besteck, was den Geschmack des Fleisches nicht ändern - und genießt es. Merkt wie das Fleisch zergeht und versucht den Geschmack zu erfühlen.

... Mal davon ab steckt in der Soße meist mehr Kalorien, als im Fleisch selbst. Und beim langsam essen wird man auch viel schneller satt ...

Jo. Das war es schon. Am liebsten natürlich auf einem Feuergrill, aber "leider" wohne ich in einer Wohnung und habe nicht immer die Gelegenheit auf Feuer.


Dienstag, 15. April 2014

Magic und Abnehmen

Derjenige Leser, der sich durch die Überschrift noch nicht abschrecken lies: Ja. Jetzt geht es um einen sehr interessanten Vergleich zwischen dem Deckbau in Magic: The Gathering (ich versuche es möglichst verständlich zu schreiben) und dem Abnehmen.

Magic: The Gathering (MTG) ist ein Sammelkartenspiel. D.h. es gibt unzählige Karten mit denen es gilt eine Kartenansammlung, genannt Deck, zusammenzustellen um gegen einen oder mehrere andere Spieler zu spielen und zu gewinnen. Dabei gibt es einige Möglichkeiten das Spiel für sich zu entscheiden. Die häufigste davon ist es den Gegner seine Lebenspunkte auf 0 zu bringen. Dabei ist es entscheidend den Glücksfaktor des eigenen Spiels so gering wie möglich zu halten;- denn man möchte die guten Karten ja ausspielen können, wenn sie perfekt passen und das Spiel wenden.
Das Problem: Das Deck besteht aus (mindestens) 60 Karten und jede Karte darf nur maximal 4 mal drin vorkommen.

Übertragen auf das Abnehmen bedeutet das: Wir benötigen ein Ziel, auf das wir zusteuern. Das können unterschiedliche Ziele sein: Schlanker aussehen, ein bestimmtes Kleidungsstück soll passen oder X Kilo verlieren und so weiter. Ich denke das meistgebrauchte Ziel ist ein Ziel wie "Verliere X kg". Damit es einfach ist, soll es in diesem Beispiel "Verliere 20 kg" sein. Dieses Ziel möchte man erreichen, in dem man möglichst wenig Glück braucht. Das heißt: Die Möglichkeiten, die man zum Gewichtsverlust hat, sollten möglichst perfekt passen.
Das Problem: Die zur Verfügung stehenden Werkzeuge sind begrenzt.

Bei einem Magic-Deck bedeutet das: Die entscheidenden Karten packt man sich, so oft es geht, in sein Deck und sucht sich dazu Karten, die ähnliche Effekte haben oder die vorhanden Karten unterstützen. Beispielsweise eine Karte die "Ziehe 2 Karten" hat, hat einen ähnlichen Effekt wie "Ziehe 3 Karten und schmeiße eine von der Hand ab". So baut man dann sein Deck zusammen und sucht sich eine Strategie aus. Eine Möglichkeit wäre es den Gegner mit besonders starken (Fachjargon: "dicken"... oh die Ironie....) Kreaturen zu besiegen. Eine andere Möglichkeit wäre besonders viele kleine Kreaturen zu haben. Die nächste wären besondere Kreaturen mit einem Effekt zu haben, die den Gegner direkt Lebenspunkte abziehen. Da gibt es viele Möglichkeiten.

Diese vielen Möglichkeiten gibt es auch beim Abnehmen. Es gibt hunderte Rezepte, tausende Meinungen, duzende Gurus, Milliarden Pillen und unsagbar viele Abnehmstrategien; von Kohlsuppe, Ananasdiät, Vegan, LCHF, Paläo, NLP gibt es verdammt viele Möglichkeiten. Nicht alle sind gut. Nicht alle funktionieren. Doch eins haben sie gemeinsam: Jede Methode hat eine Grundlage und ein bestimmtes vorgehen. Dazu werden eine handvoll Werkzeuge bereitgestellt, die der Abnehmwillige benutzen kann. Wenn er diese zu benutzen weiß (und diese auch wirklich benutzt), der wird Erfolge einfahren können. Und nur dann.

Wer Beispielweise LCHF macht, aber nicht auf Schokolade verzichten kann und diese isst; der ist nicht in seiner gewählten Strategie und spielt eine Karte, die ihm nicht auf seinem Weg hilft. Ist die Deckstragegie eine, die viele kleine Kreaturen spielt, dann hilft es nicht, wenn große Kreaturen im Deck das ziehen der wichtigen Karten verhindern. Wichtig ist die Zusammensetzung seiner Werkzeuge und das ausrichten auf ein Ziel.

Bei Low-Carb könnte das bedeuten: Schmeißt alles Brot aus dem Haus! Dies nimmt nur Platz weg für die Sachen, die ihr braucht. Richtet euch auf eure Strategie ein. Seht zu, dass ihr alles dafür da habt und ihr nicht mal zufällig das falsche "erwischt". Der Feind wird es euch nicht leicht machen.

Und wenn ihr jetzt noch lest: Glückwunsch! Jetzt kommen nämlich die größten Stolpersteine für euch: Euer Gegner.

Nachdem wir jetzt wissen, dass es wichtig ist, nicht über die eigenen Füße zu fallen und sich selbst den Weg zu verbauen (mit falschen Karten oder mit falscher Vorbereitung) können wir den Gegner besprechen. Der Gegner ist alles und jeder, der versucht euch von eurer Strategie abzubringen und damit euch besiegen kann.

Der erste Instinkt von vielen dürfte sowas sein wie: Dann umgeht man halt die Hindernisse. Zugegeben: bei Magic ist es ja Sinn, dass man sich gegenübersitzt und einen Streit ausmacht. Man bewusst die Konfrontation sucht.
Ich dachte das wäre ein Nachteil: Aber nein. Nur so lernt man eine neue Strategie zu testen. Nur so kann man erkennen: "Diese Situation habe ich gar nicht bedacht, kann ich dies vielleicht in mein Deck einsetzen oder ist es für meine Lebenspunkte eher egal, da meine Deckstrategie das Spiel in der nächsten Runde wendet?"

Oder auf gut Deutsch: "Kann ich mir Omas Kuchen gönnen, da ich weiß, dass ich über kurz oder lang zum Ziel kommen werde oder brauche ich eine Gegenmaßnahme, da ein Kuchen meine Pläne zerstört?" In diesem Falle könnte das heißen: Meine Strategie ist No-Carbs und dann kommt ein Kuchen gar nicht gut. Und im Gegensatz zu Magic, kann man hier einfach "Nein" sagen und muss nicht alles zu sich nehmen, was der Gegner einem vorsetzt. Auch wenn er oder sie das gut meint. Oder halt nur Kuchen essen, falls das der Plan ist.

Ich denke das Bild passt ganz gut. Ich habe die Erfahrung gemacht: Versuche dein Deck auf alle möglichen Siegoptionen und Geschehnisse aufzubauen und du wirst davon gar nichts richtig machen. So einfach. Klar, manche Deckstrategien sind mist. Aber die Karten können immer wieder verändert werden und es können neue Stragien erschaffen werden. Oder eine Strategie auf neue Begebenheiten angepasst werden.

So bleibt nur eigentlich nur noch eins zu sagen: Verdammte kacke! Warum kann ich nicht auf mich selbst hören?!?

Damit das auch die letzten Worte waren, schreibe ich diesen Absatz kursiv und tue so als würde ich ihn irgendwo einschieben. Damit wir uns Recht verstehen: Jede Art von Abnehmstrategie ist in Ordnung, wenn man sich die Umgebungsparameter anguckt. Möchte man viel abnehmen benötigt man eine andere, als wenn man wenig in kurzer Zeit abnehmen möchte. So halte ich die Kohldiät für eine Akzeptable Diät-Variante, wenn man auf einen bestimmten Tag zu arbeitet. Beispielsweise eine Hochzeit oder den 100. Geburtstag von Oma. Klar, auf Dauer ist das nichts. Doch das war ja nicht das Ziel.


Donnerstag, 10. April 2014

Vegan

Ich bin kein Fan von "vegan". Definitiv nicht. Bisher habe ich es aber ganz gut ignorieren können oder es damit abstempel können zu sagen: Hej! Macht was ihr wollt lasst mich von eurem Scheiß alleine und missioniert andere. Dich in letzter Zeit bekomme ich eine Übermacht von "Vegan!" an den Kopf geschmissen. Folgendes Bild ist der Grund warum ich diesen Artikel schreibe:


Die Antwort darauf für Peta: "Keine Ahnung. Ich weiß nicht wie Hunde schmecken, da Tierschützer mehr oder minder verbieten solche Hunde zu essen. Aber unterm Strich würde ich es erstmal nicht ablehnen - warum auch? Ich weiß es nicht. Aber bitte: Sobald ihr anfangt Schweine im Haushalt zu züchten, überlege ich meinen Teil."

Aber wer immer noch überzeugt ist auf Grund seiner Tierliebe keine fleischigen Produkte zu essen, der sollte mal folgende Artikel lesen und angucken:

http://pinkpoisononpaleo.blogspot.de/2014/04/gastbeitrag-vegane-erfahrungen.html

https://www.youtube.com/watch?v=LTpPoTA_DdQ

Bitte lasst mich jetzt mit dem Thema in Ruhe. Danke.

Oder wie es Coldmirror in einem Video erwähnt hat: "Ich benutzte nur Eiernudeln, weil ich Hühner für eine minderwertige Lebensform halte und man sie ruhig quälen darf."

Mittwoch, 9. April 2014

Ich bin Anti!

Hier der Beweis, dass schwarz/weiß denken nicht immer funktioniert oder gar hilfreich ist oder jede Aussage im Internet stimmt. Ich habe hier mal diese Grafik genommen und mich darauf verewigt...


Dienstag, 8. April 2014

Axt!

Axt.... gestern schreibe ich mein vorhaben und heute ignoriere ich es schon wieder. Ich habe mich halt nicht so gut unter Kontrolle, wenn ich Hunger habe. Blöde Sachen. Das steht aber auch im Buch. Ich muss glatt mal gucken was dann zu tun ist...

Montag, 7. April 2014

Unterbewusstseingedöns

Der Herr mit den genialen Post-Überschriften ist wieder da! Ha!

Gestern schrieb ich ja was von meinem Unterbewusstsein. Und Nein: Ich bin nicht in die Esoterik gegangen und versuche mein Unterbewusstsein mit alten Indianertänzen in eine Wunschform zu bringen, sondern ich habe vor "langer" Zeit NLP "entdeckt". (Genau genommen hat es mein Vater entdeckt, hat sich damit beschäftigt, hat irgendeinen Rang erreicht und macht jetzt Weiterbildungen für eine große, deutsche Versicherung)

NLP - Neuro-linguistische Programmierung. Als ich das das erste Mal gehört habe, dachte ich mir nur: "Neuro-Linguistik" hört sich nach Hirn an und "Programmierung" perfekt zu mir. Ich und programmieren... Ach... eine Liebe. Viele sind überrascht was man alles Programmieren kann. Toaster zum Beispiel. Aber ich schweife mal wieder ab.

Die Kurzversion: Mit NLP ist es möglich das Unterbewusstsein bewusst zu steuern und Tiefsitzende Verhaltensmuster zu ändern, beispielsweise Höhenangst. Oder halt das Bedürfnis sich Schokolade intravenös injizieren zu wollen, wenn einem sehr, sehr langweilig ist. Wie mir zu Beispiel.

Kommst du jetzt auch mal an einen Punkt, der interessant wird?

Ja. Komme ich. Und zwar jetzt.

Es gibt einen Mann, der hat ein Buch geschrieben. Und anders als Tolkien ist es kein Märchen (ich habe ein Clown gefrühstückt!), sondern ein Ratgeber. Und dieser Ratgeber beschäftigt sich mit dem Gewicht und funktioniert in etwa so:

"Iss, wenn du Hunger hast und höre auf, wenn du satt bist!"

Hört sich total bescheuert an. Aber hiermit ist der echte Hunger gemeint! Also nicht der "ich-könnte-jetzt-auf-schokolade" oder der "mir-ist-langweilig" oder der "5-minuten-auf-laufband-käsetorte"-Hunger. Ihr wisst was ich meine.

Dieser Mann heißt Paul McKenna. ich habe ihn vor Jahren "kennengelernt" und finde das Konzept nach wie vor gut. Es ist nur verdammt schwierig umzusetzen. Ich denke ich versuche es mal wieder... Kann ja nur schiefer gehen, aber es entlastet ungemein nicht mehr allzu oft an bestimmte Essen zu denken.

Sonntag, 6. April 2014

Ich sitze neben mir und zwei Sitze weiter

Das wichtigste ist in der Wohnung: Meine DVDs, der passende Schrank, ein Schreibtisch, eine Küchenarbeitsplatte und Klamotten. Natürlich war der PC zu allererst da, klare Prioritäten, nicht wahr :) Jedenfalls war es verdammt anstregend und ich habe schon überlegt: "Gehst du denn noch heute zum Sport? Du bist ja jetzt schon völlig fertig. In Unterhose (und T-Shirt) durch die eigene Wohnung rennen hat doch auch was."

Dann guckte ich auf die Uhr und dachte: "Och. Kannst ja erstmal was essen und noch einen Moment warten, vielleicht bist du nachher fitter." Gleichzeitig wollte ich meine Waschmachine ausprobieren, da diese noch zicken gemacht hat und an vielen Stellen "leckt" (weil Verlängerungskabel und so) Und dann habe ich gesehen: Och! Da gibt es ja auch einen "Sportschuh"-Modus. Den teste ich mal. Also Sportschuhe rein, angemacht (übrigens ohne Waschmittel...) und dann fiel mir ein: "Mensch, wenn du die da rausholst, kannst du die heute nicht mehr anziehen... Ist dir doch klar, oder? Du hast keinen Trockner."

Richtig gut. Richtig gut. Da wollte mir mein Unterbewusststein eine Nachricht schicken, da bin ich mir ganz sicher. Ich hoffe ja langsam, dass ich mich nicht so wohlfühle in der Wohnung, damit ich überhaupt noch zum Sport gehe *hust* Aber das wichtigste ist ja eh die Ernährung *hust hust hust*


Ach ja.... Kennt sich jemand mit Fischen und Aquarien aus?

Donnerstag, 3. April 2014

In 30 Jahren

Gestern war ich seit 2 Wochen mal wieder beim Sport (das ich diesen Satz überhaupt mal schreiben muss, hätte ich nie gedacht... aber krank ist krank), habe mich dabei über das Gewicht der Waage erschrocken, danach über die cm-Ergebnisse (...aber...das... T-Shirt...) und traf eine alte Freundin, die ebenfalls nach zwei Wochen wieder mal da war. (Allerdings war sie nicht krank, sondern nur faul)

Und sie machte eine entscheidende Sache falsch: Zu wenig Gewicht bzw zu wenig Widerstand. Während ich gemütlich mit dem doppelten Widerstand auf dem Fahrrad saß, trat sie in aller Ruhe (mit viel zu wenig Umdrehungen) durch die Gegend und meinte: "Das ist halt aufwärmen." Ich schüttelte innerlich den Kopf und erhöhte den Widerstand abermals.

Nach dem aufwärmen ging es weiter mit Kraftsport. Ich natürlich bescheuert viel Gewicht drauf. Aus ihrer Sicht. Aus meiner Sicht hatte sie viel zu wenig drauf. (Anmerkung: Wer bei der Beinpresse deutlich weniger als sein eigenes Gewicht wegdrückt, hat definitiv zu wenig Gewicht aufgelegt!) So ging das den Beinbereich durch, bis sie in den Cardiobereich verschwand um 10 Minuten auf dem Stepper zu stehen ("Da reichen 10 Minuten")

Doch warum schreibe ich das? Nicht nur um anzugeben, sondern weil sie quasi in einem Nebensatz, erwähnte das es eventuell nicht gut für die Knie sein könnte 205kg einbeinig zu drücken und das ich in 30 Jahren Probleme haben könnte.

Das kann sogar stimmen. Aber wenn ich die Wahl haben in 30 Jahren an Herzverfettung zu sterben oder in 30 Jahren (da bin ich übrigens 55!) wöchentlich zum Physiotherapeuten zu gehen, dafür aber schlank und so weit gesund zu sein - das soll es mir Wert sein; es ist immer noch besser als es nicht versucht zu haben.... oder?

Dienstag, 1. April 2014

Zielsetzung April - Videoinspiration

Gestern habe ich ein unglaublich inspirierendes Video auf YouTube gesehen, dass mich selbst ins grübeln gebracht hat:



Dieser äußerst willensstarke Mann, mit brutaler Disziplin und der Beweglichkeit eines Gottes (z.B. Buddha) hat etwas, was ich mir wünsche: Eine Frau an seiner Seite. Eine Frau die immer zu ihm hält und ihm alles gibt was er will. So opfert er sich selbst, damit seine Frau glücklich ist und ihn niemals verlässt. (Was übrigens nichts bringt...)

Tja... Diese pure Willenskraft kurz vor dem Tod und eine fröhliche Familie um ihn herum, und Leute, die ihn unbedingt unterstützen wollen; möchte ich auch.

P.S.: Falls ihr euch wundert, warum ich gerade so ein Mist schreibe: Guckt mal aufs Datum :D Aber ernsthaft: Erschrocken hat mich das Video schon.