Samstag, 30. November 2013

Es ist ja nicht so als ob....

Da ist sie. Die Black Mamba. Auf dem Foto sieht sie echt harmlos aus. Doch in Wirklichkeit ist sie in der Lage einen zu fordern. Und zwar Bergauf. Volle Knolle. Von jemanden, der generell gewöhnt war immer (!) im höchsten Gang zu fahren, war es sehr seltsam schalten zu müssen, um vorwwärts zu komme.

Daher merke: Eine gute, durchtrainierte Beinmuskulator hilft nicht, wenn es Bergauf geht. Dafür war das Gefühl sehr großartig mal wieder ordentlich zu fahren. Wetter war auch nett. Bisher ist kein Reifen platt, was bisher immer war, daher hoffe ich, dass es morgen auch noch so ist (Nachkobolde, ihr wisst schon...) Denn dann gedenke ich mal gemütlich zum Sportstudio zu fahren.

Bergab.

Was in der Rückfahrt sich rächen wird. Weil ich dann etwa 10 km Umweg fahren muss, um eine kleine Steigung zu haben. (Bin ich heute gefahren) oder den "direkten" Weg ca. 5 Kilometer, nonstop, Bergauf. Ich denke das wird bestimmt richtig toll. So nach Training und so.

Ach ja... die Challange startet ja auch noch :)

Freitag, 29. November 2013

Black Mamba ist wider da! (Hoffentlich)

Wusstet ihr das ich verdammt gerne Fahrrad fahre? Nein? Wie denn auch, denn seit einem halben Jahr stand mein Fahrrad mit platten Reifen im Keller rum. Es ist ja nicht so, als hätte ich mir schon längt neue Reifen gekauft; nur kam ich halt zu Nichts.
Gestern dann habe ich mich mit meinem Nachbarn zusammengesetzt und die Reifen darauf gepröckelt - und diese mit 6 Bar bis zum maximimum aufgepumpt. Die alten Reifen... naja. Sie konnten gerade mal 2,5 Bar. Und das ist nichts, wenn da ein Riese von Mann drauf soll.

Vorher gingen die Reifen nach jeder Fahrt kaputt. Genauer: Das hintere. Immer Platt. Natürlich an der weitest entfernten Strecke. Irgendwann wurde mir das zu doof, die Schläuche zu flicken, so dass das Fahrrad in der Ecke landete. Jetzt habe ich "Schwalbe Marathon Plus", also das teuerste, aber angeblich haltbarste was ich so kriegen konnte.

Viel gefahren bin ich noch nicht mit meiner "Black Mamba", aber das bisschen war einfach grandios und hat mich flux dran erinnert: "Meine Nase! Ist DAS lange her!". Ich wusste sofort wieder warum es so Spass macht zu fahren.

Es handelt sich bei meinem Fahrrad übrigens um ein schwarzes Damen-Fahrrad, was bis 180kg zugelassen ist (normale bis 120kg). Es ist mit Absicht ein Damenfahrrad, damit ich mir beim Aufsteigen nicht die Hosen zerreise. :)

Donnerstag, 28. November 2013

Ankündigung: Teilnahme an der Jahreswechselchallenge

Im Moment werde ich ja eher von Ideenlosigkeit geplagt und habe kein vollständiges Abnehm oder Gesundheitsrezept. Das heißt: Ich lass es eher schleifen. Was nicht zwingend bedeutet: Ich haue mir eine Schokotafel nach der anderen hinein. (Okay, heißt es auch... aber ich vermute das liegt mit zu wenig Milch zusammen. Muss ich weiter beobachten)

Daher bin ich für jede Anregung offen. Bei Lexa (Klick mich!) bin ich dann auf die Jahreswechselchallange gestoßen. Das besondere dabei: Hier wird keine bestimmte Ernährungsweise propagiert, sondern auf die eigene Reflexion gesetzt. Auf deutsch: Man muss sich mit sich selbst beschäftigen. Ich finde, dass ist ein sehr guter Ansatz, den man verfolgen muss. Daher mache ich da glatt mit.

Das Projekt fängt am 1.12.13 an. (sprich: diesen Sonntag) und endet im geplanten Fall am 31.1.13. Wobei ich glaube, dass man mehr Zeit braucht um sich in neue Dinge einzugewöhnen. Bis zum 31.Dezember wird in drei verschiedenen "Kategorien" nachgedacht. In  den Kommentaren drunter habe ich schon gelesen, dass die Zeit zu lang ist, da man das ja in einem Tag runterreißen könnte - das sehe ich nicht so und glaube das, wenn man es richtig ordentlich macht, durchaus länger brauchen könnte... Eventuell, vielleicht.

Dazu gibt es am 1. Dezember ein Premiere: Ich veröffentliche mein eigenes Gewicht und meine Körpermaße. Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich das nicht gemacht habe. Vielleicht war es mir bis dato zu peinlich. Wer weiß.

Mittwoch, 27. November 2013

Zahnfee gegen Weihnachtsmann

Boaah.... Kennt ihr auch so Weihnachtsmuffel, die einem die gute Laune verderben können, in dem sie nur sagen: "Ich habe noch keine Geschenke gekauft und werden das auch nicht tun." Booaaah... ey! Ich liebe es ja Geschenke zu verschenken. Ich finde es ja richtig knorke sich was auszudenken, was a) den anderen Überrascht und b) trotzdem richtig gut passt.

Also habe ich diesen Weihnachtsmuffel (ja.... wir haben November! Aber ab Dezember ziehen so ziemlich alle Preise um mindestens 20 Prozent an und als Amazon-Bestellter, kann es Verspätungen geben... besser die Kuh auf dem Eis, als gar kein Spass [oder so ähnlich]) angedroht: "Dann werde ich mir mal ein Weihnachtskostüm besorgen!" Dazu muss man wisssen: Wir wollen vor Weihnachten eins Weihnachtsgrillen machen.

Aber worauf will ich hinaus?

Im Grunde gibt es nur zwei Kostüme, die mir wirklich passen und ich nicht absolut behämmert darin aussehe. Als großer, schwerer Mann mit einiger maßen dunkler Stimme passt da nur: Obelix oder der Weihnachtsmann. Ersteres kann man durchaus noch erwerben, aber zweiteres ist schon schwieriger.

Die im Prinzip einzige Figur der Welt, die als Merkmal die Fettleibigkeit hat und jedes Jahr gebraucht wird, gibt es nur bis Größe XXL. Manche sogar nur bis L. Für entsprechend-große Menschen bräuchte man aber mindestens 3XL. Aber ein solches gibt es nicht zu finden. Was soll das denn für ein Schmarn? Die einzig-mögliche Figur für Cosplay gibt es nicht in der Größe...

Was es allerdings gibt: Zahnfeekostüme. Für Männer. Bis 5XL!

(Ich gedenke demnächst mal einige Artikel zu schreiben, die nicht zwingend mit Gewicht oder so zu tun haben... So als Adventsfreuden :p)

Dienstag, 26. November 2013

Öh...

...öhh... Ja. Vergleichsweise lange nichts mehr geschrieben. Ich dachte mir so: Machste mal Relax, gehste auch nicht auf die Waage, kaufst dir ein neuen Handy, machste mal Ruhe.

Bitte. Das habe ich jetzt davon. Mhm. Schokolade gegessen. Na klar. Viel: Ja. Waage: Keine Ahnung, sollte mir die große Zahl was sagen? Ich habe zu mindest das Gefühl ich kann meine neuen Hosen jetzt höher ziehen. Auf Bauchnabelhöhe. Vielleicht habe ich Centimeter verloren (dann aber ganz knallhart kein Gewicht) oder die Hosen werden beim tragen größer.

Mein Fuss tut weh und ich kann nicht auftreten. Geil. Hatte ich schon mal. Irgend ein scheiß mit der Achillessehne. Muss nicht sein, aber ein ganz klares: Mach mal ruhig mit dem Sport. Ich gehe natürlich weiter hin, doch konzentriere ich mich jetzt mal eher auf oben. Und da kann ich ja auch nicht so dolle. Wegen Schulter und so.

Öh... ja. Geht besser, gell.

Sonntag, 24. November 2013

Wochenend und Sonnenschein...

,,, habe ich weniger gesehen, denn ich habe entweder geschlafen, es wurde früh dunkel oder ich saß im Kino. Ich habe tatsächlich am Freitag Sport ausfallen lassen.

Ich dachte erst das wäre schlecht: Aber es hat sich als gut herausgestellt. Nicht nur das sich der Körper insgesamt mal erholt hat, nein. Ich bin auch zu Fuss zu einer kleinen... sagen wir... Party gegangen. 30 Minuten Spaziergang pro Weg. Ist okay. Das absorbiert natürlich nicht im Ansatz den Zuckerkonsum und den Alkohol: Aber!

Ich habe am nächsten Tag gemerkt das mir der Fuss wehtut und ich nicht auftreten kann. Ich letzter Zeit hatte ich das Gefühl schon öfter. Jetzt ist es Realität und ich habe dieses alte Problem wieder. Beim letzten mal "durfte" ich 3 Monate nicht am Sportunterricht teilnehmen. Ich muss mich dieses mal wohl auf den Oberkörper konzentrieren und den Fuss behandeln lassen. Eigentlich schade, aber shit happens.

Und ich war im Kino. Bei Jubiläumsfolge von Dr Who (wenn ihr euch fragt was das ist, googelt bitte... Jede Erklärung in weniger als 15 Minuten Monolog wird dem nicht gerecht) Es war leider nicht so episch, wie ich gehofft hatte; aber der Nerdgasmus war definitiv da. Und jetzt ich würde gerne mehr von John Hurt als War Doctor sehen.

(Ach ja: Cosplay sieht bei Frauen immer besser aus, als bei Männer... auch wenn sie Männer darstellen...)

Das Wochenende war Ernährungstechnisch nicht gerade optimal, aber man muss auch mal leben *hust*

Donnerstag, 21. November 2013

Ich glaube ich lasse mal ausfallen

Gestern morgen hatte ich mir schon gedacht: "Boooaahhh.... ey.... Heute ist Training. So kein Bock, ey!" Ich war trotzdem da. Morgen ist der nächste "Termin" und ich überlege nicht hinzugehen. Das wäre das erste mal seit einem Jahr und 9 Monaten, dass ich es ausfallen lassen, weil ich einen nicht-dringlichen Termin habe.

Verstehen wir uns nicht falsch: Ich bin auch schon mal nicht hingegangen, aber dann waren es Termine die ich nicht verschieben konnten und/oder von staatstragender Bedeutung (kann man durchaus mal wörtlich nehmen...) waren. Diese Termine gibt es immer noch, sind aber nicht mehr an Trainingstagen, sondern Dienstags.

Das heißt auf der anderen Seite auch: Keine Pause. Immer Sport.

Vielleicht wird es Zeit meine schon angeknacksten Achilessehnen (gar nicht mal sooo schön übrigens) und Schultern zu schonen und sich mit Freunden treffen. Einfach mal ruhig angehen und die Regenerationsphase länger laufen lassen.

Ist das jetzt ein Anzeichen für Schwäche oder schreit mein Körper wirklich: "Gib mal Ruhe?" Fragen über Fragen.

Mittwoch, 20. November 2013

Müde, Tod und voller Zucker

Ich lerne aber auch nicht wirklich dazu. Hatte ich das nicht schon mal: Ernährung wurde durch Schokolade ersetzt? Ja. Hatte ich. Was habe ich daraus gelernt? Gar nichts. Was war die Konsequenz? Ich habe versucht 30 Tage lange keine Schokolade zu essen. Was ist passiert? Ich habe nicht durchgehalten. Was war die Konsequenz? Ich habe aufgegeben und weiter gefressen.

Was habe ich es gemerkt? Heute Morgen.

Der erste Arbeitstag der Woche. Ich habe grottenschlecht geschlafen. Ich konnte nicht einschlafen und daher auch eher schlecht aufwachen. Mein Kopf hat gepocht und ich fühlte mich wie mit Alkohol - nur ohne die fröhlich machen deren Effekte. Ausserdem war ich so richtig, richtig schlecht drauf. So richtig schlecht. So richtig richtig schlecht.
Ich frühstückte, zog mich an und wollte los ziehen. Doch dann merkte ich: Es ist ja Mittwoch... och nö... Sport? Heute? Das ist doch irgendwie Kacke... Ich wollte schon längst mal eine Pause machen, aber dann würde ich nicht mehr hingehen wollen und so weiter. Also noch die Sportsachen gepackt und losgeschlürft. Zum Glück für meine Umwelt war das Auto nicht zerkratzt und ich konnte mich in den all-morgendlichen Stau begeben.  Alles war irgendwie Kacke... Der Urlaub hätte länger gehen können.

Im Büro ist mir dann eingefallen: Wo ist eigentlich meine Schokolade? Wollte ich da nicht was mitnehmen? Wie komme ich auf solche Gedanken? Mensch... Mensch... Ich hatte gestern doch extra gekauft... Ach ja. War ja leer. Mhm. Wird schon ohne gehen. Bestimmt.

Nein. Tut es nicht! Das ist doch dumm! Meine Gedanken sind benebelt, ich glaube meine Hände zitterten von dem Entzug und ich habe grottenschlechte Laune. In dem Moment, wo ich dies hier schreibe, ist alles vorbei. Doch hey! Ich merke Kopfschmerzen kommen. Während der Mittagspause nicht zu Schoko gegriffen, sondern zu Wurst. Daher bin ich leicht im Entzug... Ich befürchte sogar fast körperlich. Das ist doch schon nicht mehr normal.

Zwischen "leicht Alkoholisiert" und "Kopfschmerzen" gab es diesen kurzen Moment der Entspannung, den ich innerhalb meiner 30-Tage-Challenge dauernd hatte. Der war schön. Das Gefühl, als würde mein Herz aus der Brust springen wollen, war auch nicht mehr so doll da.

Was habe ich mir da nur angetan?!? (Von der Gewichtszunahme und der damit stärken Belastung für mein eh schon angeknacksten Fuss sprechen wir hier mal gar nicht)

Ich gedenke den Zucker wieder großzügig zu streichen. Ich bin wohl einer, der nicht wirklich dosieren kann. Daher muss er großzügig ganz weg.

Dienstag, 19. November 2013

Geschenke, die es NICHT wurden

Ich liebe es Geschenke für andere zu suchen - ehrlich. Und da ich gestern Nacht nicht schlafen konnte, habe ich auf Amazon ein bisschen Weihnachts-geshoppt. Dabei kamen mir auch einige Geschenkideen, die ich beim zweiten nachdenken irgendwie nicht mehr sooo gut fand. Diese finden sich hier - vielleicht hilft es euch ja.

(Die Sachen sind auf Amazon zu finden, aber damit niemand sagen kann ich mache Werbung und bräuchte eine Impressum verlinke ich mal mal nicht)

My Name Is Earl - Die komplette Serie
Eine ziemlich geile Serie, die man lieben kann oder sie einfach nicht versteht. Es geht dabei um einen Gangster, der sich bei der Gesellschaft revanchieren will, um sich sein Karma-Konto wieder in grüne Lot zu bringen. Ich finde die Serie großartig - allerdings bin ich auch geizig... Hier empfiehlt es sich ein bis zwei Folgen zu gucken, ob jemanden die Serie gefallen könnte.

In der Reihe auch zu finden: M*A*S*H, Boston Legal und Akte X... Aber ich halte "My Name is Earl" für einen kleinen Geheimtipp

Anleitung zum Unglücklichsein
Hier ist der Film gemeint. Aus dem Sachbuch von Wazlawik wurde ein Spielfilm erstellt - ich denke für die Sachbuchkenner ist der Film witziger, aber meine Zielperson dafür guckt nicht so oft Filme. Daher eher unpassend.

Minecraft Poster World - Poster Großformat
Es ist halt sehr speziell und nur für Minecraft-Fans wirklich sinnvoll... Da die Zielperson quasi nur das Spiel spielt, macht es allerdings Sinn. Ich überlege ob ich doch das hier nehmen sollte und dafür das Buch "Würfelwelt" nicht.

Die Kuh: Leben, Werk und Wirkung
Ja. Ernsthaft in Erwägung gezogen. Es handelt sich dabei um ein ernsthaftes Buch und deshalb macht es ja so interessant. Ich bin ja einer, der sich gerne mit solchem Nonsens beschäftigt. Aber ob die Zielperson die selbe Begeisterung gehabt hätte wie ich, wäre fraglich. Gelesen hätte sie es bestimmt.

Professor Layton und die ewige Diva - Der Kinofilm
Für einen Animefan und Fan des Spiels bestimmt richtig gut, aber da eins der beiden nicht vollständig stimmte, flog diese Überlegung raus. Für Kinder/Enkel bestimmt eine Überlegung wert.

Chippendales 2014 Calendar
Die Zielgruppe solle ja klar sein... Ich finde die Idee immer noch gut, aber irgendwie zu teuer, da mehr "Gag"-Charakter.

Sexy Adventskalender 'four sixpack Men' 75g Chippendales
Der Adventkalender für Frauen, die Frustessen machen, weil sie keinen abkriegen der so aussieht :p Als Gag bestimmt gut, aber das Timing würde bei mir nicht passen - die zu beschenkende Person könnte ich das Geschenk es zu spät überreichen.

Oma, erzähl mal: Das Erinnerungsalbum deines Lebens
Hier habe ich mich von den Rezensionen leiten lassen, die teilweise von den Geschenkempfängern geschrieben wurden. Da ich weiß, dass meine Oma über bestimmte Dinge nicht gern redet oder gar manche Filme nicht sehen mag, wegen des Themas eher schwierig.

Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen einen Denkanstoß geben und mal "out of the box" zu denken... Habt ihr Geschenke, die es nicht wurden?

Montag, 18. November 2013

Abschied von einem Kameraden

Es ist ein schöner Urlaubstag, bis das unvorstellbare passiert. Man glaubt nie, dass es je passieren wird. Doch dann passiert es: Plötzlich ist es zu Ende und du bist nicht mehr in der Lage mit mir zu kommunizieren, mich zu unterhalten oder einfach da zu sein. Ich habe einfach zu viel von dir verlangt und es hat dich aus unserer Mitte gezogen.Bitte verzeihe mir das.
Ich werde mich immer an den Moment erinnern, als du zu mir kamst. Es war ein unverhoffte Tag im Sommer, als ich "The Legend of Zelda: Ocarina of Time" für meine erst kürzlich bei eBay erworbene Nintendo 64 seiner wahren Bedeutung zu führte. Da tratst du unvermittelt zu mir.
Du warst sicher nicht perfekt und von vorne rein waren viele Elemente von dir... konservativ und bereits in Gebrauch. Doch es gibt ja den Hochzeitsbrauch, dass die Braut etwas gebrauchtes bei sich trägt. Bei dir waren es die vielen schönen Videos.
Von da an hast du mich stets unterhalten, mich amüsiert und in die Nacht begleitet. Viel besser als das Fernsehprogramm konntest du mich gut unterhalten. Ja, ich habe auch Alternativen, die ich nutzen kann. Doch nur du mit deiner Ausstattung konntest mir alles bieten, was ich will und warst der perfekte Teil meiner Multimedia; doch auch zum spielen warst du stets bereit.
Der Tag kam, als du das erste mal schwach wurdest. Dein Herz hörte auf zu schlagen und wurde ersetzt durch einen sehr seltenen Tri-Core. Heutzutage wird dieser gar nicht mehr produziert und du warst damit eine der letzten seiner Art.
Ich dachte erst heute... ich könnte dich retten. Doch der Zahn der Zeit nagte zu sehr an dir. Ein weiteres Ersetzen von Teilen wäre bei dir wie bei einem Trabi - es ist nicht mehr sinnvoll. Da ich noch Alternativen habe, kann ich auf panische Ersatzkäufe verzichten und dich genügend ehren.

Ich habe dich nicht genug gekannt. Ich kannte deine Spezialitäten, aber im Detail konnte ich nicht sagen aus was du bestehst. Dazu warst du einfach zu stabil und musstest nicht neu gemacht werden, wie es bei deinen Vorgänger üblich war. Du hast mich gelehrt mit einem System zufrieden zu sein, ohne es ständig ändern zu wollen - du hast es auch mir ziemlich leicht gemacht.

Ich denke, dass dein Ende erreicht wurde und ich bedanke mich bei den vielen schönen Stunden mit dir.

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Mein Computer, genauer die CPU, hat heute Morgen die grätsche gemacht. Schöner Mist. Jetzt muss ich TV gucken und habe keinen Zugriff auf meine Mediathek... Die Technik ist so alt, dass sich ein Ersatz nicht lohnt (zu mal der Prozessor auch nicht mehr hergestellt wird) 
... und offensichtlich bin ich zu Hause, anstatt irgendwo anders... eigentlich wollte ich einen DVD-Marathon starten. Auf dem PC. (Ich schreibe vom Laptop aus, der einfach zu schwach dafür ist)

Sonntag, 17. November 2013

Urlaubsreif?

Dieses Gefühl von "da muss irgendwas anders sein" ist da. Doch was es genau ist: Weiß ich nicht. Ich weiß, dass es anders sein kann. Doch ich kann es mir nicht vorstellen. Dadurch fehlt mir ein richtiges Ziel, dass ich durch und durch akzeptieren kann - daher fehlt mir auch der Biss.

Ich weiß nicht warum das gerade so ist. Vielleicht ist es mir insgesamt zu viel. Die ganze Nummer zu groß und vielleicht viel zu mächtig, dass ich da was richtig gut bewegen kann. Das mag jetzt für den Leser komisch kommen das zu lesen, aber ich denke jeder war mal an einem solchen Punkt.

Im Moment möchte ich am liebsten meine Ruhe und das es sich irgendwo wieder gut einpendelt. Ich denke es ist gut, dass ich morgen und übermorgen Urlaub habe. Ich denke den habe ich mal nötig. Das Jahr war schon sehr anstregend und sehr lang und es ist der erste vernünftige Urlaub des Jahres. Der Rest folgt im Dezember.

Vielleicht bin ich einfach nur "kaputt" und wollte zu viel auf einmal und habe nicht bedacht, wie sehr es mich "braucht" um einen Plan durchzuziehen; da dieser auch noch schiefgegangen ist, motiviert das nicht gerade. Jetzt versuche ich erstmal durchzuatmen, weiter den Sport zu machen (der momentan wenig Intensität hat, weil mir oft der Gedanke kommt: "Warum mache ich das eigentlich?") und langsam zu überlegen, was ich eigentlich wirklich will - wie ich es aus Paul McKennas "Ich mach dich mal schlank" gelernt habe.

Freitag, 15. November 2013

Gedanken zum Zwingen #2


Auf diesem Wege möchte ich erstmal für die Kommentare bedanken; das Thema ist nicht leicht und kam überraschend. Für den einen oder anderen Leser könnte das geschriebene vom letzten Artikel überrascht haben - doch darf nicht vergessen werden: Das was ihr hier lest, bin nicht das komplette "ich". Das ist nur der Ausschnitt, den ich euch geben kann.

Zum Mal hoffe ich, dass man aus dem letzten Artikel gelesen hat, dass ich mir bereits Gedanken gemacht habe und immer wieder überlege wieso, weshalb, warum. Ich bin schon lange der Meinung, dass richtiges Abnehmen bei meinem Gewicht eine Kopfsache ist. Als Befürworter von NLP konnte ich nach dem dritten, vierten, fünften Mal lesen von Texten und Kommentaren immer wieder neue Glaubenssätze finden. Das sind Sätze, die aus irgendeinem Grund da sind; ohne eine tiefere Begründung zu haben... Sie sind einfach da. Der bekannteste dürfte "Ich kann das nicht" sein.

Als erstes gehe ich mal auf die Gewohnheiten ein: Ich bin der festen Überzeugung, dass es bei mir nicht nur die Gewohnheiten im klassischen Sinne sind. Damit meine ich so was harmloseres wie: Vor dem Fernseher sitzen und Chips futtern oder das Feierabendbier. Ich denke bei mir liegt das Problem tiefer (Glaubenssatz). Mit normal-schlechten Gewohnheiten schafft man sich kein 60kg Übergewicht auf die Rippen. Eine weitere Auswertung deswegen werde ich später Aufschreiben, da es den Umfang des Artikels sprengen könnte (deswegen "antworte" ich übrigens als Artikel und schreibe es nicht als Kommentar)

Ich werde jetzt einfach von mir erzählen. Genauer: Von meiner Vergangenheit. Vielleicht lichtet sich dort der eine oder andere Sachverhalt. Im Hinterkopf stellt sich bei mir dann die Frage nach dem "Klick"-Moment.

Die Grundschule war im nachhinein gesehen grausam. Kaum Freunde. Nur Feinde. Viele Wutausbrüche und im Grunde wurde ich die ganze Zeit gemobbt. Schon damals war ich übergewichtig. Die Gründe dafür sind mir heute nicht wirklich bekannt. Vielleicht schlechte Gene, kalorienreiches Essen von Mutter und so weiter. Ich wurde immer dicker, ich wurde mehr gemobbt. ("hänseln" war da schon nicht mehr der richtige Ausdruck) Ich mochte es gar nicht zur Schule zu gehen.
In der Orientierungsstufe war das nicht gerade besser. Ich habe neue Leute kennen gelernt, aber auch neue Arschlöcher. Das ging im Prinzip die ganze Zeit so weiter. In der Schule waren Idioten und zu Hause gab es nur Stress, wegen den Noten. Meine Eltern hatten einfach so geplant, das sich später aufs Gymnasium zu gehen hatte, weil... Ich weiß auch nicht.
Jedenfalls ging ich dann aufs (Fach-)Gymnasium. Es war eine ganz neue Welt. Die Leute waren freundlicher, die Lehrer "realistischer" und die Schüler akzeptierten mich. Ich wurde sogar zum Klassensprecher gewählt und bekam Lob von den Lehrer, wie ich die Schüler vertrat. Bis auf die Noten, lief es eigentlich ganz gut. Nachdem ich die 12 Klasse wiederholt habe, bin ich dann abgegangen um ein Jahrespraktikum zu machen - dort fragte man mich direkt nach einem Monat ob ich nicht eine Ausbildung machen wollte;- zu meinem Lieblingsberuf und ich sagte zu. Während der Ausbildung traf ich wieder neue Leute, die wieder freundlicher und netter waren, als die Schüler der Realschule.
Wenn ich an die Realschule und früher zurückdenke, denke ich nur in schnellen, dunklen Bildern und habe im Grunde nur schlechte Erinnerungen dran. Den Kontakt zu den Personen daher habe nicht nicht mehr. Die einzige Ausnahme bildet ein Kerl, den ich ohne zögern "bester Freund" nennen würde. Er gehört übrigens zu den Leuten, den ich alles sage - aber auch er weiß nichts von diesem Blog; nur das ermöglicht mir komplett frei zu schreiben.

Irgendwo dazwischen hatte ich mal ein kurzer Erfolgserlebnis mit meinem Fahrrad. Damals bin ich 5 Tage die Woche Fahrrad gefahren - aus Gründen, die ich heute nicht mehr weiß. Ich glaube ich bin immer dann gefahren, wenn ich mir was von der Seele essen wollte.

Das ganze hört sich jetzt an wie RTL: Wäääh... schlechte Kindheit und so. Daran kann ich halt nichts ändern. Ich will damit nur aufzeigen unter welchen Bedingungen das "Ich weiß nicht wie es ist schlank zu sein" eingeordnet werden kann oder muss. In keinem Zeitraum konnte ich mich als schlank bezeichnen. Während der Musterung zu Bundeswehr habe ich das Gewicht sogar sehr positiv erlebt: Ich stand auf der Waage und war sofort raus aus der Nummer.

Jetzt bleibe ich mal im groben Rahmen bei positiven Dingen von meinem Gewicht. Das Gewicht zu halten oder zu erhöhen kostet mich "nichts". Ich muss dafür nichts tun. Das ist schön. Warum also was ändern, wenn es doch jetzt so funktioniert wie es ist?

Dies ist eine geschickte Überleitung zu: der Bequemlichkeit in dem Satz "Ich weiß auch gar nicht woher der Wunsch kommt Gewicht verlieren zu wollen." Irgendwie hat Sudda ja Recht (Ich finde es blöd dich "Annika" zu nennen, wenn ich nicht mit meinen echten Namen arbeite :)) Irgendwie ist da ja eine gewisse Bequemlichkeit drin. Trotzdem weiß ich nicht warum ich das eigentlich will. Aus irgendeinem Grund hatte ich keinen wirklichen "Klick"-Punkt. Oder dieser Klick-Punkt ist heute egaler als sonst oder er war nicht stark genug.

Und ja: Es ist bequemer das Leben laufen zu lassen.

Jetzt versuche ich mal die gestellten Fragen in dem Kommentar zu beantworten, nachdem der neue "Input" dazugekommen ist; der sich vermutlich mehr als eine Ausredenliste liest, als irgendwas sinnvolles.

"Bewusst schreibst du, dass du weißt, dass sich nicht viel ändert, wenn du abgenommen hast, aber weißt du das auch wirklich?"

Nein, dass weiß ich nicht. Das ist ein astreiner Glaubenssatz des NLP. Ich kenne das nur von Berichten aus dem Internet. Dort lese ich viel in die Richtung: "Im Grunde bin ich die gleiche geblieben. Ich war vorher schon froh und jetzt bin ich auch noch froh".

"Charakterlich bin ich wohl die gleiche, aber alles andere.. "

Was ist "alles andere"? Du scheinst nicht umgezogen zu sein, hast den selben Mann, die selben Kinder... Deine Einstellung zu den Dingen hat sich geändert: Ja.

Ich packe mal die Frage über die Angst und dem Unbekannten in eine Frage:

Ja, ich habe Angst vor dem was kommen könnte. Ich weiß nicht ob es mir gefällt. Ich stelle es mir auch sehr anstregend vor von der jetzigen Lebensweise dauerhaft abzurücken und subjektiv diese Einschränkungen des Lebens dauerhaft halten zu können oder zu müssen. Ich fühle mich als müsste ich die ganze Zeit die Luft anhalten und den Bauch einziehen, die ganze Zeit unter Spannung zu stehen - quasi dauerhaft Stress. Und das ist etwas, was ich im Moment nicht habe und genieße: Kein Stress. Es sind keine Leute da, die mich ärgern; sondern welche die mich akzeptieren und mich voranbringen wollen. Einen solchen Chef, wie ich jetzt habe, werde ich vermutlich nicht so schnell wiederfinden.

Das müsste ich bis zu einem gewissen Grad aufgeben. Diese Entspannung. Ich bin jetzt an einem Punkt meines Lebens, wo ich wirklich das Gefühl habe, dass er vorwärts geht und ich notfalls frei bin einfach zu gehen. Insofern habe ich einen hohen Preis zu zahlen, wenn ich etwas ändern möchte.

Da stellt sich doch die Frage: Ist es das Wert es zu zahlen? Geht das Gefühl der Spannung irgendwann weg (meinetwegen nach 3 - 4 -5 Jahren) und geht dann automatisch? Ich weiß es nicht.

Du sagst ja selbst: Bei einer Sucht (war das eine Frage ob ich die habe oder eine Feststellung?) muss man ständig daran arbeiten. Ich weiß nicht ob ich das kann oder will. Ob die Vorteile davon so drastisch sind, in diesem Fall sprich: Hat es Vorteile schlank(er) zu sein oder ist es das selbe wie jetzt, nur mit Dauerstress?

Das ist leider ein Bild, dass ich mir nicht vorstellen kann. Warum auch immer. Ich tippe darauf, weil ich die Erfahrung schlicht nicht gemacht habe. Daher stellt sich für mich die Frage: Bringt es was sich was ein (Beispielhaft mal so in den Raum geworfen) Jahr lang irgendwo Essens-und Bewegungstechnisch durchzuprügeln, um die positiven Nebeneffekte zu entdecken, so das der "Preis" relativiert wird? Wäre gut, wenn es da eine Antwort drauf gäbe.

Damit der Artikel noch länger wird, schiebe ich noch mal was hinterher: Wie in den letzten Bildern zu erkennen, habe ich irgendwie abgenommen. Das sagte mir ein Trainer und das sagte mir meine Oma gestern - ich selber sehe nur die Zahlen (Gewicht, Umfang) und kann das nicht wirklich nachvollziehen und verstehe es nicht. Ja: Die Hose passt. Ich trage sie gerade. Aber ich verstehe nicht waurm und meine Freude darüber... naja: Ohne Ziel ist das eher ein neutrales Erlebnis, auch wenn sich andere mehr freuen.

Donnerstag, 14. November 2013

Gedanken zum Zwingen

(Der folgende Text ist Sudda gewidmet, die mir den Anstoß gegeben hat nicht nur bei der richtigen Ernährung meine "Fehler" zu suchen....)

Wie soll ich das erklären? Im Moment geht es mal gar nicht. Alle arbeiten an dem Gewicht werden im Moment von Essen zerstört. Die Zahl auf der Waage wird explodieren. Es geht definitiv nicht so weiter.

So habe habe ich für mich überlegt "Warum hast du diese schlechten Angewohnheiten angenommen?", bis ich realisiert: Ich habe keine schlechten Angewohnheiten angenommen. Ich habe meine alten wieder eingeführt. Das heißt mehrere Tafeln Schokolade pro Tag ohne Obst und Gemüse. Geistig (man kann es auch "seelisch" nennen) gesehen ist das sehr entspannend nicht auf das Essen gucken zu müssen. Körperlich eine Katastrophe.

"Dann iss doch weniger", sagt der eine oder andere vielleicht. Diesem möchte ich folgendes Bild geben: Stellt euch vor ihr seit Raucher. Ihr raucht mehrere Packungen pro Tag. In allen Möglichen Situationen. Ständig. Dann lest ihr in irgendeiner Zeitung oder auf der Packung selbst: Rauchen ist schädlich und ihr lässt euch überzeugen aufzuhören. Nun stellt euch vor ihr dürft von nun an nur noch eine einzige Zigarette pro Tag rauchen. Genau eine. Bis zum Ende eures Lebens.

Allein dieser Gedanke lässt den einen oder anderen verrückt machen und ihr denkt: "Dann kann ich ja gleich aufhören." Richtig. Das wäre die einfachste Methode.

Übrigens konnte ich vielen Menschen mit diesem Gedankenspiel davon überzeugen nicht mehr zu rauchen und sie haben innerhalb einer Woche aufgehört -- nun stellen wir uns das ganze mal mit Essen vor. Wir stellen uns vor Essen sind Zigaretten und ihr müsstest das Essen täglich reduzieren.

Mich streckt dieser Gedanke ab. Wenn ich mir vorstellen ich dürfte nie mehr so viel Essen wie ich will, dann werde ich verrückt. Das was ist erstmal egal. Leider können wir beim Essen nicht sagen: "Dann nehme ich halt nie wieder was zu mir". Spätestens nach 3 Wochen hat sich das Problem dann komplett gegessen und andere kaufen für dich einen Sarg in Übergröße.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf wisst ihr nun wie ich mich fühle. Das an sich wäre ja kein Problem soweit, wenn denn der wirkliche Wille da wäre was zu ändern. Im Grunde ist es bei mir nicht mal ein richtiger Wunsch.

Ein Wunsch ist für mich etwas, was man möchte oder irgendwie erstrebt. Doch gleichzeitig hat es den Touch von Unerreichbarkeit und der Tagträumerei. Du möchtest Rennfahrer werden, bist aber zu faul ein Führerschein zu machen? Dann ist das nur ein Wunsch.

Ein Wille dagegen manifestiert sich und setzt dir ein Ziel. Ein Ziel an dem du dich und deine Taten misst. "Ist das, was du jetzt tust für, gegen oder neutral gegen dein Ziel?" und unbewusst genauso handelst. Deine Überlegungen sind darauf ausgelegt auf eine bestimmte Weise zu handeln.

Das klingt jetzt total kompliziert. Und im Grunde ist es das auch, doch brechen ich das mal eher leicht verständlich runter: Stelle dir vor du willst dreimal die Woche zum Sport und du kannst dich mit diesem Gedanken sehr gut anfreunden. Das Probetraining gefällt dir und du fühlst dich bestärkt. Also bastelt dein Hirn daran rum hin und her zu überlegen wie es das nun am besten anstellen kann. Irgendwann hast du eine Lösung und die Funktioniert dann - weil du es willst. Klar, diese kann noch optimiert werden, aber auch das geschieht mehr oder weniger automatisch.

Nachdem ich nun offensichtlich begriffen habe, wie es funktioniert sollte es doch kein Problem sein dies auf Gewichtsverlust anzuwenden, oder?

Nope. Denn Nebensätze sind wichtig."mit diesem Gedanken gut anfreunden". Ich kann mich nicht schlank vorstellen. Da ich mir Sachen am besten genau vorstellen muss, um mich mit ihnen anfreunden zu können ist das kritisch. Alleine dieser Punkt könnte wieder einen Artikel füllen, daher hier mal die Kurzversion: Ich war nie dünn oder normalgewicht oder pummelig oder irgendwas unter "fett", daher habe ich keine Vorstellung wie es anders ist als massig Gewicht zu haben.

Ich weiß auch gar nicht woher der Wunsch kommt Gewicht verlieren zu wollen. Ich kann mich zwar auf Fotos nicht wirklich leiden, aber dass ist mir inzwischen egal geworden. Andere Menschen akzeptieren mich, wie ich bin und ich muss mir keine Sprüche anhören. Und wenn bin ich in der Lage einfach zu gehen. Ich muss mich nicht mehr mit 30 Leuten in einem Raum aufhalten, die ich nicht akzeptiere. Keiner meiner Freunde ich so extrem übergewichtig. Eher das Gegenteil... Ich habe die Ausbildung zu dem besten Beruf aller Zeiten erfolgreich bestanden und wurde direkt übernommen. Nichts hindert mich also an meinem Leben. Ich vermisse nichts wirklich.

Vielleicht weil ich es nicht kenne.

Doch zurück zum Gedanken anfreunden: Ich kann mich mit einem Gedanken anfreunden, wenn ich ihn mir bildlich vorstellen und ausmalen kann.  Dazu ist es nötig, dass dieses Bild akzeptiert wird. Dazu ist es nötig das mein Kopf mehr und schwerwiegendere positive Dinge auf das Bild projiziert, denn auf das jetzige.

Doch das jetzige Bild hat mehr Gründe so zu bleiben wie es ist, als sich zu ändern. Ich kenne sie nicht genau, aber sie sind da. (Klingt gruselig) Sie dürften in folgende Richtung gehen:

  • Angst vorm Unbekannten
  • Bequemlichkeit
  • Unlust
Ich denke und hoffe die Angst vor  dem Unbekannten ist das, was ich zu besiegen habe. Ich weiß nicht wie es ist schlank(er) zu sein. Wenn ich und mein Geist die entsprechende Erfahrung gemacht haben und positive Dinge gesammelt haben, denke ich wird das Abnehmen leichter fallen. Es ist nicht damit zu verwechseln mit "Ich bin dann ein anderer Mensch und total fitter und fröhlicher und so"... denn das tritt bekanntlich nicht ein. Es ist meist nur ein Ergebnis der Reise dahin - wie sagt das Sprichwort? "Der Weg ist das Ziel."


Daher denke ich sollte der nächste Schritt folgender sein: Dem geist und dem Körper soll gezeigt werden, welche Vorteile es hat weniger zu wiegen, fitter zu sein und erfolgreicher im Sport. Ich denke da kann ich mir nicht anders helfen, als dazu zu zwingen die ersten Schritte zu tun. Mit aller noch gesunden Konsequenz.

Irgendwelche Gedanken dazu?
(Bevor ich meinen Masterplan entwerfe, werde ich erstmal das Feedback zu diesem Text abwarten... vielleicht beziehe ich das mit ein)

Ich habe es bis Tag 006 ausgehalten

Ich habe diese Sendung bis zum Tag 6 ausgehalten. Das lag auf der einen Seite an der Semi-Sympatischen Kaandidatin, auf der anderen Seite an dem Trainer und auf der nächsten Seite an der seltsamen Erzählform von "Extrem Schwer".

Ich hatte Recht: Es ist eine deutsche Version von "Extrem Weight Loss" mit Chris Powell. Nimmt man die SFX-Effekte des Original-Intros weg, könnte ich schwören es ist das gleiche mit einem anderen Typen. Dieser Typ ist der Trainer und in etwa so sympatische und motiviert wie... ja... ein Laienschauspieler.
Ich spreche ihm nicht die Trainerqualitäten ab. Ich spreche ihm die Qualitäten ab ein guter Erzähler zu sein - mit seinem monotonem Genuschel geht mir das auf den Sack! Keine Entuiastik, kein "hej!!!" und schon gar nicht das psychologische Geschick eines Chris Powell; eher einer schlechten Nachgemache. Hier habe ich das Gefühl die Scripted-Reality-Leute von RTL II haben auf manche  Szenen Einfluss genommen und zum Beispiel die Interviews beeinflusst.

Das Gefühl hatte ich zum Beispiel bei der Szene nach dem Wiegen. Plötzlich schien durch das Weinen an der Schulter von dem Trainer (wie hieß der noch gleich?) eine extrem Tiefe Bindung da zu sein.... Irgendwie schien die Körpersprache aber eine andere Sprache zu sprechen. Vielleicht ging es nur mir so.

Die Kandidatin hatte das Problem der Überzeichnung. Okay, vielleicht ist mir das im Original nicht so sehr aufgefallen; aber hier gab es langes Intro was alles nicht geht, mit ganz viel gejammer und einem "Ich will am normalen Leben teilnehmen Spruch"... Natürlich wurden die Probleme auch gleich dargestellt: Alles Schuld, ausser der Kandidatin selbst. Sie kann sich halt nicht gegen die emotionalen Essattacken wehren. Durch diese Darstellung fand ich die Kandidaten jetzt nicht allzu sehr sympatisch.

Aber na gut.

Was ich wider rum gut fand: Das konzentrieren auf das Essen. Hier leider nicht durch eine Ernährungsexpertin ausgeklügelt, sondern scheinbar durch den Trainer. Dieser hatte nicht besseres zu bieten als Low-Carb. Oder Paleo. Oder LCHF. Das ist mir nicht ganz klar. Die dort angewendete Beschreibung und Begründung, gebildert mit Zeichentrickfiguren und vollen Einkaufswagen, war eher Paleo. Die Konsequenz eher Low-Carb bis None-Carb. Man kann auch Zusammenfassen: "Kohlenhydrate gleich Zucker"... scheinbar setzt er voraus, dass der Zuschauer Zucker für schlecht hält.

Das Sportprogramm ist: 6 mal die Woche Sport. Draussen und auf Cardio-Geräten Indoor. Mehr Infos gibt es dazu nicht. Aber bei 6 mal die Woche tippe ich eher auf Paleo-Diät.

In der Hoffnung wenigstens der Kandidatin mehr Details erklärt zu haben (das kann man m.E. aus Interviews heraushören) ist das Umrissene Ernährungs - und Sportprogramm durchaus okay. Aber: Die Betonung im letzten Absatz lag auf Diät.

Für mich war die Sendung bei dem Spruch "Kohlenhydrate sind ein Jahr lang gestrichen" geistig zu Ende. Die wollen ihr ein Leben lang helfen und setzen sie ein Jahr auf eine solche Diät, anstatt ein langfristiges Konzept zu haben, was sie danach weiter verfolgen kann? So ein Müll!

Als danach Tag 6 anfing und Familienprobleme zur Sprache kommen sollten, habe ich abgeschaltet. Die durchgehend monotone Sprechweise und die gescripted Szenen wollte ich mir nicht angucken. Schade um das Konzept. Vielleicht mehr als nur auf dem Blatt nachmachen; wenn man es schon "eindeutschen" muss, dann wenigstens nicht in der Form von Scripted Reality.... RTL II halt.

Immerhin: Die Vorführung der Kandidatin (im speziellen der Bauch), wie ich sie erwartet hätte, trat nicht ein.

Mittwoch, 13. November 2013

RTL II mal ein Chance geben

Mein Internet war gerade langsam und ich dachte mir: "Guckste mal was das Fernsehen so bringt." Da stolpere ich doch tatsächlich über "RTL II" und sehen oben links in der Ecke: "Extrem Schwer" beginnt in wenigen Minuten.

Von der Sendung hatte ich bis dato noch nichts gehört: Aber die Inhaltsbeschreibung erinnert mich doch sehr an "Extreme Weight Loss" mit Chriss Powell. Es geht dabei darum, dass dicke (eher "fette"... ich darf das sagen :p) Menschen ein Jahr lang betreut werden und Gewicht verlieren und ein neues Leben bekommen.

(Typisch fürs deutsche Version ist dann auch noch der Untertitel: "Mein Weg in ein neues Leben")
Da ich die amerikanische Version ziemlich genial finde und es keine "guck doch mal den Fetten an"-Show ist, werde ich der deutschen Version mal einen versuch geben.

Wenn ich die Sendung lange genug durchhalte, gibt es vielleicht ein Kommentar dazu

Vitamin D

Ich habe ja so meine Probleme mit Obst. Und Gemüse. Eigentlich alles was auf Bäumen wächst und keine Banane ist.
Das blöde ist nur: Es sind super Vitamin Lieferanten. Während ich auf der einen Seite meinen Mikro-Nährstoffehaushalt mit Protein, Kohlenhydraten und Fetten befeuere, scheint mein Makro-Nährstoffgehalt die grätsche zu machen.

Nun ist dieser Makro-Kram deutlich komplexer als Protein, Kohlenhydrate und Fett. Da gehören nämlich alle Vitamine und Mineralstoffe rein. Das klingt erstmal irrelevant, aber der Körper versucht das gezielt auszugleichen und lässt den Geist gezielt... richtig: Schokolade kaufen. Denn in Schokolade ist Milch und Milch enthält verdammt viele Mineralien und verdammt viele Vitamine.

Kurz und gut: Seit ich Milch (in Form von Kakao) trinke, geht es mir geistig und körperlich irgendwie besser und ich brauche nur noch zu essen, bis ich satt bin und habe danach keine große Lust mehr weiter zu essen. Hat doch was.

Interessant ist auch was anderes: Das Maßband hat gestern Abend doch glatt 2cm weniger angezeigt;- trotz Schokolade und Kakao. Witzig. Vielleicht war es auch nur eine Tagesaufnahme. Heute Abend geht es wieder ins Fitnessstudio und dort gucke ich mal was die Waage sagt.

Im Moment finde ich das sehr entspannend. Es hat was, sich nicht tausendfach sich zu beobachten, was man ist. Durchaus entspannend.

Dienstag, 12. November 2013

Was heißt eigentlich "passend"?

Heute kam bei mir ein T-Shirt an. Das habe ich bei qwertee bestellt und beinhaltet ein Dr Who-Fan-Motiv. So weit, so witzig: Aber das T-Shirt ist eine 3xl. Es gab halt nicht größeres.
In der Hoffnung ich würde irgendwann reinpassen bestellte ich es. Als es heute ankam, probierte ich es an. Wenn man großzügig ist, könnte man es als "passend" bezeichnen, je nachdem wie man "passend" definiert.

Definiert man es mit "hängt locker herunter und hat sehr viel Spielraum im unterem Bereich" trifft das nicht zu.

Definiert man es mit "könnte bei gemeinen Menschen als Presswurst durchgehen, aber Bewegung ohne Zerstörung der Shirts ist möglich, das stopfen in die Hose (untersetzt) ist möglich" dann trifft das zu.

Im Kragen steht "Fruit of Loom"... Schneiden die größer als andere? Weiß das jemand?

(Mhm... schon wieder Klamotten als Thema)

Sonntag, 10. November 2013

Testosteron ist mein Hormon!

Ich bin ja kein Mann der Feinheiten. Wenn ich richtig Bock drauf habe, dann kloppe ich mir die Gewichte auf die Beinpresse, dass es nicht mehr herrlich ist. Heute war so ein Tag.
Gestern hatte ich 7 Stunden am Stück programmiert, rein als Hobby (manche sammeln Briefmarken, ich programmiere), und habe mir dabei irgendwie die Schulter angeknackst. (Ich alter Mann, ich -.-) Jedenfalls tat die mir Morgens weh und ich dachte mir: "Machste besser mal ein Beintag!".
Nachdem ich den halben Tag nichts gegessen hatte (schlichtweg zu faul zum Essen... Kopf noch mit dem Programmierproblem voll) meldete sich irgendwann der Kopf und pochte und ich wurde müde. Da war ich aber schon da... nach Hause fahren, kochen war nicht - also habe ich mal einen McDoof-Abstecher gemacht. Nicht wirklich das gesündeste Essen; aber ich war denn voll da.
Ich betrat also, mit vollem Magen und matten Hirn, die stinkenden Hallen der Low-Price-Schöpfung, zog mich um, füllte meine Wasserflasche und stapfte los zur Beinpresse. Aufwärmen ist was für Anfänger und ausserdem war Beintag. Ich arbeitete mich mit dem Gewicht langsam hoch. Bis ich die 30 Wiederholungen mit erhöhter Fussablage hin bekam. (Dadurch ist Belastung größer und trifft die entscheidenden Muskeln besser)
Danach ab zur 45° Beinpresse. Ich zählte das Gewicht: 280kg... Ich fühlte mich warm und begann zu drücken. Nach 10 mal war mir das zu einfach. und erhöhte auf 300kg. Da sah ich die neuen 20kg Scheiben rumliegen. Zwei Stück... Mhm... Ich dachte mir so: "Wenn du die 300kg hinbekommst, versucht du die 340kg." Also prügelte ich mich durch die 300kg.
Dann erhöhte ich.  Ein innerer Urschrei reduzierte mich auf meine Instinkte und Beinmuskulatur.

1...
2...
3...
4...
5...
6...
7...
8...
*Durchatmen*
9...
*Noch ein letztes Mal durchatmen*
10...

Ich spürte die Muskulatur richtig gut. So habe ich sie lange nicht mehr gespürt. Es war allerdings weniger, als ich erwartete. Doch meine Überlegung auf eine runde 350kg war mir dann doch irgendwie zu heiß.
Ich führte lieber noch die anderen Beinmuskulatoren mit an: Innenschenkel, Aussenschenkel, Beinbeuger, Beinstrecker (der heißt so, oder?) und Wade.

Die Wade machte ich wieder an der normalen Beinpresse. Das wider rum verwunderte die angehende Trainerin, die sich erstmal (von ihrem Trainer, nicht von mir) aufklären lassen musste. Wo ich schon mal da war, foppte ich sie ein bisschen und habe auf den Ausspruch "die Füße müssen gerade sein", beide Füße nach Aussen gedreht so das sie parallel zur oberen Kante waren. Wieder blödes gucken, herrlich.

Dabei habe ich gelernt: Frauen und Fussballer neigen dabei zu X-Beinen. Fussballer weil wegen... Fussball halt. Und Frauen um ihren Schambereich zu schützen.

Jetzt sitze ich zu Hause und bin erstmal wach und merke, dass es eine gute Entschiedung mit dem Beintag war und das der eine oder andere Muskelkater kommt.... HERRLICH!

Ich dachte ja, der Artikel wird "brutaler" und "Männer-müssen-angeben"-mäßig... aber es geht ja direkt.

Freitag, 8. November 2013

Au ja. Foto!

Es ist ja nicht so, als würde ich nicht auf meine Leser hören. Doch ich muss es einschränken: Ich habe diesen Blog mit Absicht Anonym aufgebaut, damit ich alles schreiben kann, was ich will und keine Rücksicht zu nehmen muss wer das liest. Immerhin packe ich hier durchaus Artikel rein, die bestimmte Gedanken enthalten, die nicht jeder wissen muss oder ich komisch angeguckt werde, erwähne ich dies.

Höchstens durch Zufall kennen Leute, die ich kenne, diesen Blog -- und selbst dann könnten sie nicht wissen wer da schreibt :) Sollten wir uns eines Tages allerdings kennen lernen, darfst du dann gerne mehr erfahren. Ich hoffe ich versteht und akzeptiert das.

Warum schreibe ich das? Um zu erklären warum die folgenden Bilder anynomisiert sind :) Da ich außerdem eher selten Fotos mache.... nun ja...
Das erste Foto ist eine Collage. Das linke Bild ist von "Start" und das rechte vom "5.2.13". (Ich habe den Blog deutlich später ins Leben gerufen... nicht wundern) Was man ganz deutlich sehen kann: Es ist viel Substanz in sich zusammengekracht. Vor allem kann man sehen wie kaputt die Haut ist. Es ist heute nicht sehr viel besser.



(Achtet mal auf die Hose im rechten Bild!)

Das folgende Bild stammt vom 15.5.13. Wie ich finde kann man die wirklich Größe nicht erahnen, aber ich wollte einfach mal ein Fashion-Blog draus machen...

Das folgende Bild ist von heute, mit den Klamotten von gestern. Das Modell trägt sehr fröhliche Farben und bringt damit seine Heiterkeit der Seele zum ausdruck *hust* Mit dem Outfit könnte ich als Priester durchgehen.
Da alle diese Bilder unglaublich gute Qualität haben und jeden Selfie in den Schatten stellen, hier nochmal ein verdammt gutes "Fortschrittsbild": Ich denke ich muss hier nicht beschreiben, dass der Kegel der Taschenlampe als Stilmittel verwendet wird (und nicht weil die Handykamera so dunkel Bilder macht)


(Na? Erkennt ihr die Hose aus der Collage? Und erkennt ihr die Hose aus dem letzten Bild?)

Ich musste erstmal richtig komisch gucken und wollte es echt nicht glauben.

Donnerstag, 7. November 2013

Offiziell 3XL!

... zu mindest bei der Hose.

Und es geschah so: Als BitFreak die Jacke vergessen hatte am Morgen anzuziehen, dachte er sich gen Mittag: "Lass uns los gehen und eine Jacke kaufen, habe ich lange nicht mehr gemacht!" Nun ging er alleine los und zog gen C&A, denn dort war eine gute Auswahl großer Klamotten.
Dort angekommen gucke er sich um und erkannte erstmal gar nichts. Verwirrt, weil lange nicht mehr an diesem Ort, kam er an einem Spiegel vorbei und sah seine Hose: Er beschloss eine neue zu erwerben. Er griff die Hose mit der größten Größe und hielt diese an deine Leiste. Sie schien zu groß. Auch die zweite Hose war zu klein, am Ende wurden es zwei Hosen.
Er blickte an sich runter und erkannte: Der Gürtel ist den Hosen nicht würdig und er ging in Richtung Gürtel. Er blickte darauf und der Blick eines weisen Verkäufers fiel auf ihn. Ungefragt half er bei den Aussuche des Gürtels. Ein musternder Blick später, sagte dieser: "5XL, nicht?"
BitFreak schien es zu groß, aber er hielt sich den Gürtel ran und bekam Recht. "Dann 4XL", sprach der Mann und nahm sich einen Gürtel. Auch dieser wurde zu groß. Passend erwies sich ein Gürtel in 3XL. Mit einer Zufriedenheit, die der Käufer nicht verstand, nahm BitFreak den Gürtel und holte sich noch ein geiles Hemd... in 4XL.
Immerhin keine 5 bis 6XL mehr. Auch wenn es sehr langsam vorran geht: Es geht zu mindest vorran. Sehr, sehr schön.

Eine Jacke hat BitFreak nicht gekauft. Nicht das es eine schöne gäbe: Er war nur zu geizig.

Dienstag, 5. November 2013

Eine richtig gute Ausrede?

Eins vorne Weg: Bevor hier jemand schreibt: "Stehe doch früher auf", dem sei gesagt: Nein. Ich habe wenige Prinzipien, die ich nicht ändern kann oder will. Doch bei dieser hier sage ich mir, dass der Körper Schlaf braucht. Und bei Bedarf mehr als die acht Stunden, die in irgendwelchen Statistiken auftauchen oder Experten als ausreichend einschätzen.

Um was geht es denn eigentlich? Um Cardio. Wie offensichtlich sitze ich vor einem Computer. Das mache ich quasi den ganze Tag, aber jetzt sitze ich davor statt irgendwas sportliches zu tun; was ich jetzt gerne machen würde. Raus gehen oder zu mindest in Richtung Ausdauer etwas tun.

Doch ist es stocke-duster draußen, was mich gelinde gesagt ankotzt. Ich hasse es im Dunkeln rauszugehen. Ich mag es einfach nicht. Irgendwie sieht da alles unheimlich aus und hinter jeder Ecke könnte ein kläffender Köter sein. Zu allem Überfluss ist es im Wald noch dunkler, als in der Zivilisation.

Ursprünglich wollte ich sowas schreiben, wie: Da es ja so dunkel ist, kann ich ja nicht raus und dort Sport machen.

Jetzt fällt mir ein: Ich könnte ja eine Taschenlampe mitnehmen. Nicht das ich keine gute hätte, aber es ist nun mal keine Stirnlampe. Alles doof, irgendwie.

Meine Idee war es schon nach der Arbeit einfach ins Fitnessstudio zu fahren. Die Stadt ist sowieso mit Idioten vollgestopft, die den ganzen Verkehr aufhalten... ABER IRGENDWIE... nun ja: Ein rationaler Grund wäre die allgemeine Essensversorgung, welche unterwegs natürlich viel schlechter ist als daheim. Das wiederum hieße sich zweimal durch diesen "Verkehr" zu drängeln, wozu meine Nerven gerade einmal am Tag in der Lage sind.

Daher suche ich gerade das Internet nach Möglichkeiten ab zu Hause Cardio zu machen... Am besten im Bademantel.

Wo wir gerade bei Ausreden sind: Für Crosstrainer ist in dem eigenen 4 Wänden absolut kein Platz.

-- Es sprach der Meister der Ausreden

Montag, 4. November 2013

Combobreaker

Neiiiin... es lief so gut. Und dann ist es gekracht. Nachdem ich nicht nur Hunger hatte, sondern auch leichte Kreislaufprobleme, kombiniert mit bösen Kopfschmerzen... Naja. Ich mache es kurz: Ich habe Schokolade gegessen. Nicht unglaublich viel, aber immerhin 200 Gramm. Nicht so gut.

Da versucht man alles besser zu machen und es geht nach hinten los. Autschn. Ich vermute der Sport von gestern hat mehr Kcal verbraucht, als ich angenommen habe. So dürfte ich deutlich zu wenig aufgenommen haben... Nix gut.

Kalorien gezählt

Dies ist die kurze Geschichte, wie ich es beinahe schaffte meine "30-Tage-keine-Schokolade"-Herausforderung in den Sand zu setzen;- indem ich was machte, was eigentlich ganz gut ist. Irgendwie.

Was tat ich? Ich zählte Kalorien. Ich habe mich gewundert, warum ich nichts abnahm und nach nachgezählt: zwischen 2800 und 3800kcal habe ich zu mir genommen. Zu mindest habe ich diese Zahlen nach "Gedächtnis-Protokoll" erstellt. Die 2800 kcal sind an sich nicht so schlimm. Angeblich habe ich einen Tagesbedarf von 3077kcal (nach PAL von 1,4 und BOCA-Index)... Doch die 3800 kcal waren einfach zu viel.

An den Lebensmitteln an sich lag es nicht. Die können alle in der Schublade "gesund" gefunden werden. Mal abgesehen von den Brötchen vielleicht, aber als einzige "große" Kohlenhydratquelle, Leistungsbringer und Kopfschmerzverhinderer wollte ich die nicht streichen. Mein Problem waren die Portionen. Die waren schlichtweg zu groß. Da mein Hungergefühl zwar vorhanden ist, aber großzügig ignoriert wird, ist das ein leichtes. Irgendwie schaffe ich es nicht "einfach" aufzuhören. (Vielleicht sollte ich mich beim Essen nicht immer Ablenken lassen...? Anderes Thema)

Also begann ich seit dem 31. Oktober den ganzen Tag kcal zu zählen. Ganz sauber mit fddb. Doch immer, wenn ich das mache (also kcal zählen), passiert folgendes: Ich esse zu wenig, weil ich Angst vor den Lebensmittel bekomme. Ausserdem scheine ich so viele kcal-arme Lebensmittel zu essen, wo ich zusätzlich noch nicht genug kcal bekomme. Und dann kommt mir regelmäßig der Gedanke: Essen! Jetzt! Hunger! Und gleichzeitig: Kcal! Böse! Nicht essen!

Das hat dazu geführt, dass ich heute mitten in der Nach aufgewacht bin, Magenschmerzen hatte und nur an Essen denken konnte. Mal ehrlich: Wie schaffen das Leute nur Monatelang durchzuhalten? Dabei habe ich zwischen 70% und 90% des Tagesbedarfs gegessen. Nicht nur das: Ich hatte richtig Luste auf Schokolade. Und dachte mir: Jetzt! Schokolade! Sofort!

Ich denke das ist ein ganz klarer Fall von: Zu wenig gegessen und der Körper schreit nach Nahrung. Ich sollte aufhören solchen Mist zu machen und einfach Essen. Und aufhören, wenn ich satt bin. Nicht kotz-übel satt, sondern schlicht "satt". Auch wenn mir die kcal-geachte einige Kilos auf der Waage gebracht hat, ist das nichts gegen das dauernde Gefühl an Essen danken zu müssen. Ich dachte von bin ich weg.

Freitag, 1. November 2013

Meilensteintag

Heute ist Meilensteintag! Das heißt: Hier wird vermessen und gewogen und das ganze kommt in eine Tabelle. Also eigentlich das selbe, was ich auch zwischendurch mache... aber nur einmal im Monat und dann das voll Programm.

Da ich Zahlenkolonnen auf Abnehmblogs eher selten lese, poste ich hier auch mal nur ein paar interessante Zahlen - Die meisten würden sich eh über das hohe Gewicht wundern und Abnahme gab es auch keine.

Wenn ihr unbedingt Zahlen wollt:

+ 5,5kg Seit dem 2.10.13
+6 cm Umfang beim Bauch
+0,5 cm Umfang bei Brust
+0,5 cm Umfang bei Hals

(Da erkennt man den "Birnen"-Typ, was?)

Über den Rest legen wir den Mantel des Schweigens, oder...?