7. April 2014

Unterbewusstseingedöns

Der Herr mit den genialen Post-Überschriften ist wieder da! Ha!

Gestern schrieb ich ja was von meinem Unterbewusstsein. Und Nein: Ich bin nicht in die Esoterik gegangen und versuche mein Unterbewusstsein mit alten Indianertänzen in eine Wunschform zu bringen, sondern ich habe vor "langer" Zeit NLP "entdeckt". (Genau genommen hat es mein Vater entdeckt, hat sich damit beschäftigt, hat irgendeinen Rang erreicht und macht jetzt Weiterbildungen für eine große, deutsche Versicherung)

NLP - Neuro-linguistische Programmierung. Als ich das das erste Mal gehört habe, dachte ich mir nur: "Neuro-Linguistik" hört sich nach Hirn an und "Programmierung" perfekt zu mir. Ich und programmieren... Ach... eine Liebe. Viele sind überrascht was man alles Programmieren kann. Toaster zum Beispiel. Aber ich schweife mal wieder ab.

Die Kurzversion: Mit NLP ist es möglich das Unterbewusstsein bewusst zu steuern und Tiefsitzende Verhaltensmuster zu ändern, beispielsweise Höhenangst. Oder halt das Bedürfnis sich Schokolade intravenös injizieren zu wollen, wenn einem sehr, sehr langweilig ist. Wie mir zu Beispiel.

Kommst du jetzt auch mal an einen Punkt, der interessant wird?

Ja. Komme ich. Und zwar jetzt.

Es gibt einen Mann, der hat ein Buch geschrieben. Und anders als Tolkien ist es kein Märchen (ich habe ein Clown gefrühstückt!), sondern ein Ratgeber. Und dieser Ratgeber beschäftigt sich mit dem Gewicht und funktioniert in etwa so:

"Iss, wenn du Hunger hast und höre auf, wenn du satt bist!"

Hört sich total bescheuert an. Aber hiermit ist der echte Hunger gemeint! Also nicht der "ich-könnte-jetzt-auf-schokolade" oder der "mir-ist-langweilig" oder der "5-minuten-auf-laufband-käsetorte"-Hunger. Ihr wisst was ich meine.

Dieser Mann heißt Paul McKenna. ich habe ihn vor Jahren "kennengelernt" und finde das Konzept nach wie vor gut. Es ist nur verdammt schwierig umzusetzen. Ich denke ich versuche es mal wieder... Kann ja nur schiefer gehen, aber es entlastet ungemein nicht mehr allzu oft an bestimmte Essen zu denken.

Kommentare:

  1. Ich mag NLP. :D Anders kann ich es echt nicht ausdrücken. Und zu wissen, wann man echten Hunger hat und wann nicht ist gar nicht so einfach. Also viel Erfolg.

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  2. Ich halte es für besonders schwierig, zu begreifen, wann man satt ist. Ab wann ist man gesätigt und ab wann fängt man an zu stopfen? Mir persönlich wird dies erst klar, wenn ich schon mit geöffneter Hose auf der Couch liege und das Gefühl habe, wenn ich mich nur noch 1 cm bewege, platze ich.

    http://loveheartpeaches.blogspot.de/

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    1. Ich finde es zu erkennen relativ einfach. Anfangs muss man deutlich langsamer essen als normal (wie ich feststellen musste: So langsam wie schlanke Menschen :)) und dann auch nur wirklich bei echtem Hunger!

      Dann kommt langsam der Punkt wo es einfach nicht mehr geht und man es liegen lässt -Theoretisch, da ich oft zu schnell esse.

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