Samstag, 21. Juni 2014

Training und Ernährung während einer Zombieapocalypse

Ich gucke mir gerade allerlei Blödsinn an und erspare mir eine weitere Wanderung. Mein Knie und meine Achillessehne sagen mir: Lass den quatsch. Also schreibe ich mir jetzt Gedanken auf, was zu tun wäre in eine Zombieapocalypse.

Da jeder Szenario unterschiedlich ist, stellen wir uns mal folgendes vor: Die Erde ist überwandert von Zombies. Fast jedes Lebewesen ist ein Zombie. Es ist nicht ganz klar warum es so ist, aber wir befinden uns in Jahr 5 nach der Zombieapocalypse. Es haben sich kleinere Gebiete gebildet wo überlebende Menschen und Tiere hausen und bereits eine grundlegende Soziale Struktur aufgebaut mit bestimmten Berufen. Die Berufe und Aufgaben werden nach Fähigkeit aufgeteilt, nicht nach Geschlecht, Religion oder Hautfarbe. (Warum muss dafür die Welt untergehen? Booaaahhh ist das kritisch!)

Und darin leben wir. Wie können wir in dieser Welt überleben und wie muss ein Training aussehen? Was sind die Ziele eines Trainings und wie die Ernährung?

Eins ist klar: Das Training, sofern es extra stattfinden muss, dient nicht der Schönheit und der Eitelkeit des einzelnen Menschen. Es ist zielgerichtet und dient dazu seine Aufgabe zu erledigen. Bodybuilder, wie sie Klischeehaft auf Bildern zu finden sind, sind unpraktisch. Denn die haben nur eins: Muskeln. Die Ausdauer ist quasi nicht vorhanden und sie benötigen unglaubliche Mengen an Nahrung, um diese Aufrecht zu erhalten.

Da haben Ausdauerläufer einen besseren Vorteil. Wenn wir aber so einen "einfachen" Marathonläufer nehmen hat dieser ein Problem: Der Wasserverbrauch während des Laufens und der Kohlenhydrat verbrauch nach dem Lauf sind verdammt hoch, Desweiteren ist er darin trainiert lange eine bestimmte Geschwindigkeit zu halten. Allerdings ohne zusätzliche Gewichte. Solche Menschen könnten gut als Nachrichtenübermittler von Standort zu Standort eingesetzt werden. Die Verlustquote dürfte aber relativ hoch sein, da sie kaum Kraft haben mit denen sie Kämpfen können.

Unser Idealer Mensch dieser Zeit wäre also eine Person, die Kräftig und Ausdauernd zu gleich ist. Sie sollte in der Lage sein einfache Kämpfe zu bestehen und schnell Distanzen zu überwinden. Denn: Gutes Fleisch gibt es nur ausserhalb. Die Menschen haben zwar gelernt Roggen und Weizen anzubauen, aber durch den begrenzten Raum muss aus dem wenigen Weizen Brot gebacken werden und sollte nicht an Tiere verfüttert werden. Daher braucht es Jäger.

Diese müssen mit guten Proteinen versorgt werden, um ihre Muskulatur zu erhalten. Dazu sind Kohlenhydrate wichtig, damit sie Leistung bringen können und nicht auf ihre wertvollen Fettspeicher zurückgreifen müssen, welche sie über den Winter bringt.

Das heißt: Ein direktes Krafttraining wird nicht nötig sein. Der Umgang mit Speer und der regelmäßige Einsatz außerhalb der sicheren Siedlung muss als Training reichen. Nur so hat der Mensch genauso viele Muskeln wie er braucht und nicht zu viele, welche den Nahrungsbedarf erhöhen würden. Die Nahrung bestünde, ähnlich der Steinzeit, selten aus Fett und Proteinen (dafür sicherlich sehr wertvolle) und häufig aus Kohlenhydraten, in Form von Brot.

Wie seht ihr das? Habt ihr euch dazu Gedanken gemacht? (Wenn ja: Warum?!?)

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