Samstag, 28. Dezember 2013

Überlegungen zu Jahreszielen

Laut seiner Ex-Frau hat Schwarzennegger am Ende jeden Jahres eine Liste geschrieben mit Zielen für das nächste Jahr geschrieben. Sie war der Meinung er könne die Ziele nicht erreichen. Er hat sie immer erreicht.

Mehr ist mir nicht bekannt, aber ich finde diese Annektode durchaus witzig, denn im Moment überlege ich welche Ziele es für das Jahr 2014 geben könnte. Ich glaube sowas habe ich für das Jahr 2013 nicht gemacht, sondern das übliche "abnehmen" auf die Agenda geschrieben. Hat ja unglaublich funktioniert... *hust*

Daher sollen meine Ziele für das Jahr 2014 SMART (hier ist die Wikipedia) sein. Ich will euch nicht damit langeweilen, aber: Erst wenn diese Kriterien erfüllt sind, wird aus einem Wunsch ein Ziel. Ein Beispiel gefällig?

"Mehr Gemüse essen"

Ist ein Wunsch. Hat man vorher kein Gemüse gegessen und ist dann eine Bohne, dann ist das Ziel erreicht. Ende aus. Ziel erreicht. Aber nicht das gewünschte Ergebnis. Der Wunsch erfüllt keinerlei Anforderungen von SMART.

Besser wäre: "Lerne innerhalb von 3 Monaten vegan zu leben."

Aber das nur am Rande. Am interessantesten finde ich sowie noch den Punkt "Akzeptiert".

Mhm... Man muss das Ziel also akzeptieren? Doch in wie weit muss man es akzeptieren? Ich kann ein Ziel wie "Fahre insgesamt 1000km im Jahr" besser akzeptieren als "Verliere 30kg Körpergewicht". Beides ist durchaus möglich, aber sehe ich das zweitere eher als eine nette Begleiterscheinung; welche kommen kann. Aber nicht muss.

Sollte man sich ein Ziel setzen, dass einem gut tut, aber man selbst irgendwie nicht wirklich daran glaubt?

Kommentare:

  1. Wie meinst du, dass "man selbst irgendwie nicht wirklich daran glaubt"? Dass man nicht daran glaubt, dass es einem tatsächlich gut tut? Oder dass man es nicht erstrebenswert findet?

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    1. Wenn ich mir Ziele setze, dann sind diese durchdacht und ich habe ein richtig gutes Gefühl dabei - und ich weiß schon vorher, dass ich das Ziel erreichen werde. Ich kann auch verdammt gut einschätzen, ob es ein leichtes Ziel wird, wie ich es erreichen kann, wo es Schwachstellen gibt usw

      Dann gibt es Ziele, bei denen ich mir dies nicht so gut vorstellen kann. Diese sind auf dem Papier gut. Beispielsweise: so und so viele kg abnehmen.

      Da habe ich diese Klarheit absolut nicht. Ob es wirklich gut tut weiß ich nicht; aber ich nehme es an, da es anderen gut tut. Daher finde ich es auch nicht wirklich erstrebenswert.

      Ich bin da so ein Gefühlsmensch. Wenn ich es nicht "fühle" und mir nicht vorstellen kann... dann..... naja.... ist es auf dem Papier erstrebenswert, aber innerlich ist das bei mir eher so: wenns gut läuft, ist schön.

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    2. Ok, das kann ich verstehen. Ich denke, da fokusiert man sich besser auf Ziele, hinter denen man auch gefühlsmässig steht und die nicht nur eigentlich, theoretisch, auf dem Papier gut wären.

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